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Schweizer Studie beweist Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Homöopathie
Wichtiger Beitrag zum Wohl der Patienten und des Gesundheitswesens
Schöneck (humannews) – Die Homöopathie ist ein eigenständiges System der Arzneitherapie, aber nicht unwissenschaftlich, esoterisch und wirkungslos wie DER SPIEGEL in seiner Ausgabe 28/2010 vom 12. Juli 2010 unter dem Titel „Der große Schüttelfrust“ deklariert. „Homöopathie ist aktive Hilfe zur Selbsthilfe, die immer mehr Menschen als kostensparenden Weg zur Gesundheit wählen, als natürliche Ganzheitsbehandlung, gut verträglich und ohne Gewöhnungsgefahr“, so das Fazit von Monika Gerhardus, Präsidentin der Union Deutscher Heilpraktiker e.V., aus eigener jahrelanger Praxis.
„Ein eklatantes Beispiel für selektive Wahrnehmung, bewusste Ignoranz und völliges Missverstehen der Grundlagen der Homöopathie“, bezeichnet Carl Classen, Vorstandsmitglied im Verband klassischer Homöopathen Deutschland e.V. (VKHD) die jüngste SPIEGEL-Story. Er verweist auf die „Heusser-Studie“ aus dem Jahr 2005, die im Rahmen des „Programms Evaluation Komplementärmedizin“ des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit erstellt wurde. Ihr Ziel war, fünf wichtige Methoden der Komplementärmedizin, darunter auch die Homöopathie, wissenschaftlich zu bewerten. Die wissenschaftliche Begleitung war heterogen und international aufgestellt. Als Übersichtsarbeit nach höchsten wissenschaftlichen Standards wertete sie nicht nur Doppelblindstudien, sondern auch Anwendungsstudien zur Homöopathie aus und kam zu dem Fazit, „dass es ausreichend Belege für eine präklinische Wirkung und klinische Wirksamkeit der Homöopathie gibt“, und dass sie absolut und insbesondere im Vergleich zu den konventionellen Therapien eine sichere und kostengünstige Intervention darstelle. „Obwohl sich die Ausgaben für Homöopathie mit rund 30 Mio. Euro pro Jahr im Promille-Bereich der gesamten finanziellen Gesundheitsleistungen bewegen, konnte die Heusser-Studie auch die Wirtschaftlichkeit der Homöopathie belegen“, so Classen. Rund 28 Milliarden Euro betrugen in 2009 die Gesamtkosten der Krankenkassen für Arzneimittel.
Die Homöopathie als Teil der traditionellen Naturheilkunde leistet gute Dienste bei der Gesundheitsvorsorge, wozu auch die ausführlichen Anamnese-Gespräche zwischen Therapeut und Patient beitragen. „Patienten, die offen für eine naturheilkundliche Behandlung sind, sind insgesamt gesünder und verursachen weniger Kosten für die Krankenkassen“, argumentieren Gerhardus und Classen unisono. Homöopathie ist keine „Luxusmedizin“, denn die eingesetzten Mittel sind kostengünstiger als konventionelle Medizin.
Die gesundheitsfördernden Anwendungen und Behandlungen der rund 15.000 praktizierenden Heilpraktiker in Deutschland, zu denen auch die Homöopathie gehört, reduzieren neben den Kosten der Solidargemeinschaft auch unnötige Krankmeldungen und erhalten Arbeitsplätze in durchweg kleinen und mittelständischen naturheilkundlich ausgerichteten Unternehmen. „Die überwiegend von den Patienten privat bezahlten Behandlungskosten und Medikamente des Heilpraktikers entlasten das Gesundheitssystem so um mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr“, so das Fazit der UDH-Präsidentin.
Statistische Daten und Fakten zur Berufsgruppe der deutschen Heilpraktiker aus dem Jahr 2009:
Es wurden rund 15 Millionen Behandlungen und Konsultationen durchgeführt,d.h. jeden Tag fanden rund 60.000 Konsultationen statt,d.h. im Schnitt 4 Konsultationen pro Tag und Heilpraktiker und damit viel Zeit für den einzelnen Patienten,
dabei wurden rund 800 Mio. Verschreibungen ausgestellt,die Heilpraktikerschaft erwirtschaftete bei vorsichtiger Schätzung rund 1 Mrd. Euro Umsatz,
d.h. eine durchschnittliche Behandlung kostete den Patienten rund 67 Euro.
Union Deutscher Heilpraktiker e.V. (UDH)
Homepage: http://www.udh-bundesverband.de
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