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Nicht mehr so einfach, wie es vielleicht einmal war aber trotzdem sind die bayerischen Brauer mit dem Jahresergebnis 2017 zufrieden. Der Gesamtbierabsatz im In- und Ausland im zurückliegenden Jahr konnte um 1,3% auf 23,8 Mio. Hektoliter gesteigert werden. In dieser Zahl sind die „alkoholfreien“ noch nicht berücksichtigt. Bayern schneidet m Bundesdurchschnitt sehr gut ab.

Insbesondere drei Faktoren machen Bayerns Biere interessant:

  • Vielefalt in allem – man spricht von Genußkulturune von Franken bis hin zu den Alpen,
  • Qualität – bayerische Biere werden nach den höchsten Qualitätsstandards produziert
  • Tradition – Bayern ist ein interational positives Bild – sozusagen der Vorgarten zum Paradies

„Wir exportieren mit Bayerischem Bier auch ein Stück bayerisches Lebensgefühl! Bayerisches Bier ist Teil des kulinarischen Erbes Europas.“, so begründete Präsident Schneider die neuerlich Zunahme der Exportmenge um 5,8% auf insgesamt 5,2 Mio. Hektoliter.

Deutschland belegt Platz 4 auf dem Weltbinnenmarkt. Bayerns Anteil darin hat seit dem Jahre 2010 einen Aufwärtstrend. Er liegt derzeit auf einem Niveau wie vor 20 Jahren. 24 Mio. Hektoliter ohne alkoholfrei wurde von den Bayern bewerkstelligt. Damit liegt das Bundesland vor Nordrheinwestfalen und entspricht der Zahl wie bei der Wiedervereinigung Deutschlands.

Wohingegen der steuerpflichtige Absatz in Deutschland eine kontinuierlich nach unten gehende Tendenz zeigt. In Bayern tranken die Verbraucher rund 115.000 Hektoliter (0,2%) weniger als im Vorjahr. Dafür steigen die Zahlen im Export kontinuierlich. Sorgen macht den Brauern der Preismarkt: Rund 71% des Erlöses werden über Aktionen verkauft. Bei steigenden Produktionskosten ist diese Preisentwicklung eine Herausforderung für die Hersteller.

Neben der Bierproduktion in den einzelnen EU-Ländern ist natürlich der Pro-Kopf-Konsum (PKV) von Bedeutung. Hier liegt Deutschland hinter Tschechien und ganz knapp vor Österreich mit einem jährliche PKV i. H. v. 104 Litern auf Platz 2. Belastbare Aussagen über den Bierkonsum in Bayern sind leider kaum machbar, da die Bierlieferungen aus anderen Bundesländern nach Bayern wie auch umgekehrt aus Bayern in andere Bundesländer statistisch nicht erfasst werden. Aus früheren Erhebungen weiß man, dass kein anderes Bundesland einen so großen Teil seiner Bierproduktion in andere Bundesländer „exportiert“ . Und in keinem anderen Bundesland ist derjenige Anteil des Bierdurstes, der mit Bieren aus dem eigenen Land gestillt wird, so groß wie in Bayern. Der durchschnittliche Bierkonsum pro Kopf dürfte in Bayern bei 130 bis 135 Liter liegen.

Beim deutschen Bierexport hat Bayern eine Quote von 16%. Verlgeicht man diese Zahl mit anderen Ländern, so hat Deutschland den höchsten Bierausstoß innerhalb der EU. Belgien und Holland liegen hinter Deutschland. Der Anteil Bayerns liegt in dieser Quote bei 23%. Jedes viertes exportierte Bier kommt aus Deutschland und jedes dritte davon kommt aus Bayern. Das zeigt, dass der Export dafür sorgt, dass es den Brauern gut geht.

Wie in vielen weiteren Branchen, so haben auch im Brauerbereich viele Mittelstandsunternehmen aufgeben müssen. 83% des produzierten Bieres wird in den großen Unternehmen umgesetzt, der Rest kommt aus kleinen Brauereien. Für Präsident Schneider ist die Preisentwicklung ein Grund, dass die Branche in den vergangenen Jahren viele Traditionsbrauereien verloren hat.

Gemeinsam gegen Bürokratie und Überregulierung

Der Bayerische Brauerbund und der Beauftragte für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung starten in diesen Tagen eine gemeinsame Kampagne, um gegen überbordende bürokratische Hemmnisse und einen aus Sicht der Brauwirtschaft als zu eng empfundene Regulierungsrahmen vorzugehen. Mit dem Schwerpunkt „Braugewerbe“ sollen Vorschläge für den Abbau und die Vermeidung von Bürokratie erarbeitet werden.

Alkoholmissbrauchsbekämpfung – aber mit Sinn und Ziel

Schneider warnt vor einer Überregulierung bei der Alkoholmissbrauchsbekämpfung. Hier setze die Branche seit Jahren auf verhaltenspräventive, aufklärende Maßnahmen, deren positive Wirkung durch sinkenden Alkoholmissbrauch insbesondere bei Kinder und Jugendlichen eindrucksvoll belegt werden könne und erteilte weiteren Verboten und Einschränkungen eine klare Absage.

100 Orte – Bierkultur Bayern darf nicht fehlen

Dieses Jahr feiert der Freistaat Bayern sein 100 jähriges. Mit diesem Jubiläum zeigt das Bundesland die 100 schönsten Plätze. Neben Seen, Wäldern, Bergen und Brauchtum ist Bayern auch eine Bierkultur, so Schneider.

Die ausführlichen Zahlen finden Sie hier:  2017-der-biermarkt-bayern

Bayerische Bierkönigin:

Lena Hochstraßer, Bayerische Bierkönigin 2017/ 2018

Für Lena Hochstraßer heißt es bald Abschied nehmen von ihrem spannenden Jahr als Bierkönigin. Sie kann nur alle dazu ermutigen, sich für den Posten als Bierkönigin zu bewerben. Viele schöne und unvergessliche Erlebnisse liegen hinter ihr und sie möchte auf keines dieser verzichten.

Die Bewerbungsfrist für die neue Bierkönigin ist am Laufen. Noch bis zum 12. Februar können sich Frauen ab 21 Jahren für die Kandidatur bewerben. Am 3. Mai endet die Amtszeit von Lena.

Im Rahmen einer glanzvollen Biergala wird danach die Bierkönigin 2018/2019 gekürt, die dann ein Jahr lang die Botschafterin für Bayerisches Bier und die Tourismusregion „Bierland Bayern“ sein wird.

Bewerbungen online – „Willst Du Bayerns Bierkönigin werden?“

 

 

 

 

 

 

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