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Eigene Bildersprache
Anlässlich eines halbjährigen Aufenthalts in New York im Jahr 1996 als Gitarrist der Rockband "The merry Prankters", entwickelte Stark die auf ihn einströmenden Eindrücke zu einer ihm eigenen Bildsprache.
Autos, Flugzeuge, Architektur, dünne Kritzelmännchen, die an Kinderzeichnungen erinnern, sind Chiffren für das Leben in einem komplexen Gefüge, die die Kluft zwischen den hermetischen Palästen der Wolkenkratzer und der offenen Straße in grotesker Weise deutlich machen.
Stilistisch verarbeitet die sehr expressive Malerei Elemente des allgegenwärtigen Graffitys und des modernen Comics. Dieser authentische, immer wieder aktualisierte Ausdruck der Szenenkultur zwischen sozialer Not, Selbstdarstellung, Protest, Sachbeschädigung und Kunst vereint gleichermaßen malerische farbige Formen wie auch die Schrift.
Stark ist dennoch weder Graffity-Künstler noch Comic-Zeichner. Vielmehr rezipiert er diese Eindrücke als charakteristische Merkmale der Großstadt, ebenso wie die spezifischen Geräusche, die Autos, Flugzeuge, Musik und Slang. Die Analogie beschränkt sich insofern auf das Erscheinungsbild, nicht aber auf die Inhalte. |
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