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Die Highlights des Oktoberfestes 2008:




Die Alpina Bahn mit angenehmer aber rasanter Fahrt ist wieder zu Gast auf dem Oktoberfest. Die von Werner Stengl entworfene und von der Firma Anton Schwazkopf im Auftrag von Oscar Bruch erbaute Anlage feierte 1983 als Himalaya-Bahn auf der Rheinkirmes in Düsseldorf Premiere. Sie galt als die erste thematisierte Achterbahn ohne Looping und bot den Passagieren zum ersten Mal das Gefühl der Schwerelosigkeit durch den sog. Airtime-Effekt, den Walter Stengel und sein Team hier entwickelten. Bei Tempo 80 hob der Fahrgast ab und erlebte für knapp 2 Sekunden, wie die Erdanziehung scheinbar ausser Kraft gesetzt wurde. Bis heute ist die Anlage die größte und längste transportable Achterbahn ohne Überschlag auf der Welt.


Heute erfahren wir die Neuigkeiten zum Oktoberfest 2008. Am Samstag wird Herr Oberbürgermeister Ude seine 16. Wiesn eröffnen und zum 15. Mal das erste Faß anzapfen.

Das Familienplatzl
Hier genießen Familien ihren Bereich, in dem sie Fahrvergnügen, Wiesn-Spaß und Bewirtung in einer Straße gebündelt erlben. Das Etagencafe lädt zu Rast bei Kaffee, Limo und Kuchen ein, im Biergarten darf auch die Brotzeit mitgebracht werden oder die Würstl von nebenan. Rundum ist Volsfestspaß für Jung und Alt geboten: Unternehmungslustige Kinder freuen sich hier über den Wellenflug, die Ponyreitbahn und den Babyflug. Beim Pfeilwerfen, Schlaghammer und Seerosenspiel ist Geschicklichkeit gefragt. Witzig ist der Elektronik-Schießwagen "Der Goldene Westen", bei dem Groß und Klein die Puppen tanzen lassen können. Herrlich gruselig wird es für alle Kinder, die sich in die Nostalgiegeisterbahn hineinwagen. Als Service für Familien steht ein Kinderwagenparkhaus und ein Babywickelraum bereit. Ideal für Kinderwagen: Das Familien-Platzl ist stufenfrei mit Holzfußboden ausgelegt.






Kalbs-Kuchl
Kälberne Fleischpflanzerl, knusprige Kalbshaxn, original Münchner-Weißwürste oder gar bayerisches Kalb vom Spieß? Leckere Gerichte aus Kalbfleisch nach typisch Münchner Rezepten können in der familienfreundlichen Kalbs-Kuchl der Wirtsleute Siegfried und Sabine Able genossen werden. Das brandneue Nichtraucherzelt mit gut 300 Sitzplätzen in Holzhaus-Ambiente lädt zu gemütlicher Gastlichkeit ein.





Cafe Mohrenkopf_
Das Cafe, eine Wiesninstitution seit fast 60 Jahren, kommt heuer in neuem Gewand auf das Oktoberfest. Die Frontfassade des Neubaus, jetzt mit Straßenverkauf, strahlt in Gelb und ist verziert mit Wiesn-Herzln, lachender Torte und - naturgemäß - dem namensgebenden Gebäck, dem Mohrenkopf. Familie Weimes versucht den Spagat zwischen Tradition und Moderne: Das Interieur erinnert mit leichter Bestuhlung für 420 Gäste an ein Gartencafe. Hier schmecken die Torten, Kuchen, Ausgezognen und Apfelküchl zu Cappucino, Eiscafe und Co. Auch zum Frühstück bietet sich das Cafe als Treffpunkt an. Flammkuchen, Käseplatte und Gulaschsuppe stehen als herzhafte Schmankerl auf der Speisekarte.

Wir habens gewagt und gefragt: Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Lederhosnlatz...? Unsere Feststellung:
Manchmal entdeckt man interessante Überraschungen ;)) zur Werbestrategie.




Psychodelic:
Flower Power, Schockfarben und die Musik der 70er Jahre lassen einen Rundgang durch Karl Hhäslers neues Lauf- und Belustigungsgeschäft zu einem rauschhaften Retro-Vergnügen werden. Ein waschechter Hippie animiert mit einer veritablen Disco-Show bereits vor dem Geschäft da Publikum. Hinter der bunten Frontfassade wartet ein psychedelisches Labyrinth mit mehreren Schauräumenm und farbdurchfluteten Gängen für eine spaßige Reise in das Reich des Regenbogens. Eine an der Kasse ausgegebene Multispektralbrille lässt den Parcours durch große Blumen gesehen zum wahren Trip werden. Wir haben für Sie getestet! Wer zuviel Bier getrunken hat, der sollte vorher testen, wie gut es um die Standfestigkeit ist. Die optischen Täuschungen sind teilweise mehr als schwindelerregend. Viel Spaß dabei!!






Weißbier-Alm:
Inmitten bunter Fahrgeschäfte und Buden ein kühles Weißbier oder eine erfrischende Limonade zu genießen und dem Wiesn-Spektakel rundum zuzusehen, das ist in der Weißbier-Alm von Heinrich und Lieselotte Haas heuer möglich. Das massive Holzhaus mit echten Holzschindeln und liebevoller Dekoration mit bäuerlichem Requisiten aus alter Zeit lädt in gepflegter Atmosphäre zu einer kleinen Pause biem Wiesn-Bummel ein. Im Stehausschank der 11-Meter Theke werden auch Alkoholfreies und Weißbier-Mischgetränke angeboten.


Das waren die Highlights 2007 - Bilder und Impressionen:
Bald zeigen wir Ihnen Bilder der Highlights 2008!
Auf dem letztjährigem Wiesn-Rundgang haben wir für Sie ein paar Highlights mit unserer Kamera eingefangen. ! Freuen Sie sich - auch dieses Jahr gibt es vieles, was die richtige Laune aufleben lässt.
Neu in 2007 war der Höllenblitz. Goldgräber Rusty, Stammgast in den Loren der Achterbahn, lädt das Publikum zu einer rasanten Fahrt (ohne Überschläge!) in die alte Goldmine ein. Dort herrscht die Hölle, weil er seinem Freund Ötzi, dem Höhlenmenschen, erzählt. Explodierende Wasserbomben, Nebelschwaden, ein reißender Wasserfall und wasserspuckende Minenarbeiter an der schaurig-schön gestalteten Rundumfassade verheißen Abenteuer pur, das die mutigen Fahrgäste im Innern der Bahn erwartet.

Süßer wird es da schon im neuen Café Kaiserschmarrn der Münchner Firma Richart. Im Innern laden Kaiserschmarrnsaal, Strudelwinkel, Kipferlgarten, Krapfenstüberl oder Hörnchenhimmel mit gemütlichen Sitzecken für ca. 366 Personen ein. Hier gibt es an jedem Wiesentag eine überdimensionale Hochzeitstorte in Erinnerung an den Ursprung der Wiesn, die Hochzeitsfeierlichkeiten von 1810. Wer es nicht gar so historisch mag, kann sich aus den vielfachen Variationen an Kaiserschmarrn und Kuchen sein Lieblingsgericht aussuchen. Nicht nur Schleckermäulchen, sondern auch Energiebewussten wird das Herz höher schlagen: Denn die Küchentechnik des Zeltes wird mit Solarenergie betrieben.

In diesem Jahr gibt es speziell für die Kleinen eine Kinderecke!
Das Besondere Highlight: Kasperle ist da und! der Pemperlprater. Das älteste Karussell mit Ringelstechen, der Pemperlprater feiert heuer seine Wiesn-Premiere. Damit wird das Kleinod mit Ursprung in der Biedermeierzeit in die Riege der Traditionsbetriebe auf dem Oktoberfest aufgenommen. Den Urprater schuf der Passauer Schuhmacher Engelbert Zirnkilton in den Jahren 1826 bis 1829. Eigenhändig schnitzte er aus Holz 16 Rösser, außer dass alle Hengste waren, glich keines dem anderen, und stellte sie auf ein Bodenkarussell. 1830 kam das Pferdekarusell auf der Passauer Maidult erstmals zum Einsatz und wurde schnell zum beliebten Volksfestvergnügen bis heute.

Let the Sun Shine - der erste Solar Scooter auf de Wiesn.
Die Wiesn wird immer mehr energiebewusst: Erstmals wird Sonnenenergie direkt für den Antrieb von Autoscootern auf dem Oktoberfest genutzt: Wenn die Sonne scheint, können drei der Scooter von Heiner Diestel sechs Stunden lang umweltfreundlich betrieben werden. Damit passt das Fahrgeschäft in das preisgekrönte, langjährige Umweltkonzept des Oktoberfestes, das von der Abfallreduzierung über Wasser-Recycling bis zum Ökostrom und dem Angebot von Bio-Schmankerln reicht.

Wo unsere Stadträte mit der "Gaudi Schaukeln"
Höher als die Türme der Münchner Frauenkirche fliegen die Passagiere der Gaudi-Schaukel in den weiß-blauen Himmel hinein. Bis zu 15 Meter hoch schwingt die überdiemensional große Schiffschaukel, deren Gondel mit bis zu 40 Fahrgästen besetzt werden kann. Die Riesenschaukel der Gebrüder Bügler kommt in bajuwarischem Habitus daher: Bayerische Alpenlandschaft mit folkloristischen Szenen, die aufgemalte Frauenkirche, Krinolinen und Riesenrad zieren die Rückwand, weiße Masten mit blauen Rauten und die Holzhüttn als Kassa.

Noch sind sie leer - die heiligen Bierhallen...

Doch bald scheppern Sie mit vollen Massn - ganz besonders schön herausgeputzt ist dieses Jahr der Schottenhammel. Immerhin feiert er sein 140. Wiesnjahr. Besonders stolz ist man, dass es bisher lediglich fünf Gastronomen gab, die das Festzelt führten.
Und ganz nebenbei haben wir heute erfahren, wie es denn zur Sitte wurde, dass der OB das erste Fass anzapft. Das war nämlich reine Neugierde. "Großvater Schottenhammel" war seinerzeit mit dem OB befreundet. Auf dem Weg zur Wiesn traf er unterwegs seinen Freund und nahm ihn mit zur Wiesneröffnung. Als der OB fragte, wie das denn von statten ginge, sagte Großvater: Na ganz einfach: " Ich zapf das erste Fass an und dann hoasts "ozapft is". Der OB wollte dies auch probieren - und schaffte es nach ca. 16 Schlägen und mit verkehrt herum gehaltenem Zapfschlegl.
Und hätten Sie noch dazu gewusst, dass unser berühmter Albert Einstein als Nebenjob im Schottenhammel die Glühlampen wechselte???
Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf Ihrem Wiesnbesuch und auf dass Sie noch weitere interessante Geschichten und Kuriositäten zur Wiesn finden werden.
Ihre Birgit M. Widmann


