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Mit der historischen Kutsche durch Oberbayern –
Natur, Geschichte und Gegenwart dieser Region hautnah erleben




Mit der vierspännigen historischen Postkutsche und vier weißen Kladrubern – Unesco Weltkulturerbe - ging es in vier Tagen vom Ammersee über die Königsschlösser nach Schongau und wieder zurück zum Ausgangspunkt Kerschlach. Auf alten Römerwegen und historischen Routen durch die Natur entdecken wir Oberbayern von einer besonderen Seite. Die Reise mit der Postkutsche eröffnet uns einen neuen Blick für die reichhaltigen Naturschätze und historischen Plätze Bayerns. Ganz nah mit Natur und Pferd verbunden, entdecken wir eine besondere Art, im Urlaub Gelassenheit und Ruhe wiederzufinden. 

 

Vier kräftige weiße Pferde, eine original Postkutsche aus dem Jahre 1875, zwei Coaches und sechs Passagiere aus München, Seefeld, der Mongolei und Neuseeland starten morgens um 10.00h auf dem zu einer der letzten Abenteuerreisen durch Oberbayern. Herrlicher Sonnenschein begleitet uns hinunter in das Ammertal, weiter auf die östlichen Höhen und durch das Naturschutzgebiet Weilheimer Hardt.

Bild: kurze Rast für die Pferde am Dorfbrunnen (c) Birgit M. Widmann

Wie schon vor hundert Jahren, so werden auch heute die Pferde wie bei jeder weiteren Rast ausgespannt, getränkt und gefüttert während sich die Reisegesellschaft mit einer kräftigen Brotzeit im Biergarten vom Gasthof zur Post in Eberfing stärkt.

Bild: Herzliche Begrüßung im Hotel zur Post von Frau Schweiger in Eberfing (c) Birgit M. Widmann

Nach dem Mittagessen geht es über das Hügelland um Huglfing, durch Wälder und Hochmoore weiter an den Soier See nach Bad Bayersoien. Das Traben der Pferde wird zu einem Klangteppich, der unsere Müdigkeit zu einer Entspannung werden lässt und unseren Geist in eine tiefe Ruhe schaukelt. Diese Entspannung verstärken wir durch das umfangreiche Wellnessangebot und die schöne Lage im Parkhotel Bad Bayersoien, unserer ersten Übernachtung.  

Bild: im Parkhotel Bayersoien am Soier See - unserer ersten Übernachtung (c) Birgit M. Widmann

Am nächsten Tag geht es morgens um 9.00h auf der alten Römerstraße Via Claudia Augusta nach Saulgrub, weiter durch das Holzfällerdorf Altenau und auf dem Köngissträßle durch Unternogg. Auf diesem Weg liebte es König Ludwig II nachts im vierspännigen Schlitten und mit Fackelreitern von Neuschwanstein nach Linderhof zu eilen.

Bild: auf dem Weg Richtung Wieskirche per Postkutsche (c) Birgit M. Widmann

Wir lieben unsere Regenkleidung, denn es schüttet wie aus Eimern. Mittags machen wir Halt in der Wies, der schönsten Rokkokokirche Bayerns.

Bild: Die Wieskirche (c) Birgit M: Widmann

Im Hause ihres Erbauers Dominikus Zimmermann nehmen wir unser Mittagessen ein. Während wir uns mit einer heiße Suppe wärmen, erfahren wir abenteuerlich lustige Geschichten vergangener Reisen.

Bild: wir fahren mit der Postkutsche zu den Stallungen hinter der Wieskirche (c) Birgit M. Widmann

Obwohl wir für die Weiterreise das bequeme trockene Innere der Postkutsche nutzen könnten, will sich keiner der Reisenden diesen Luxus gönnen und auf das nasse Naturerlebnis verzichten. Von der Wieskirche geht es weiter durch stille Bergwälder auf 1.000 Meter Höhe, über die Almwiesen bei Trauchgau, zwischen Forggensee und Bannwaldsee.

Der Blick auf die Königsschlösser begleitet uns. Wir sind inzwischen eine harmonische Gruppe und verstehen uns, als würden wir uns schon ewig kennen. Im Akzent Hotel Müller in Hohenschwangau kommen wir um 18.00 Uhr durchnässt doch glücklich an.

Bild: Herr Müller, Besitzer des Hotels Müller in Hohenschwangau,  (c) Birgit M. Widmann

 

Am nächsten Tag geht es nach der Besichtigung der Königschlösser bei Sonnenschein wieder Richtung Forggen- und Bannwaldsee.

Bild: Abfahrt mit der Postkutsche von Schloss Neuschwanstein beim Hotel Müller (c) Birgit M. Widmann

 

Am Wegesrand unterhalb des Königsschlosses begrüßen uns ca. 30 japanische Hochzeitspaare. Wie für uns die vielen festlich in weiß gekleideten Bräute, so sind wir für die Frischvermählten eine nicht weniger interessante Sehenswürdigkeit.

Bild: japanische Hochzeitspaare vor Schloss Neuschwanstein (c) Birgit M. Widmann

Über die Hügel fahren wir hoch zum Forggensee, hinunter in das Tal des Halblechs, durch das „Rabenloch“ nach Prem.

Nach einem Regentag genießen wir den Sonnenschein als großes Geschenk. Mittags gönnen wir den Pferden und Reisenden im Restaurant Lechaue am Lech eine Mittagspause. Danach geht es weiter durch ein Moorgebiet Richtung Urspring und dann am Lech entlang zu unserer letzten Übernachtung: Im mittelalterlichen Schongau wartet bereits Frau Evi Kramarz vom Hotel Rössle Garni mit einer herzlichen Begrüßung auf uns.

Während wir uns für den Abend frisch machen, bekommen die Pferde Ihre wohlverdiente Pflege in einem nahe gelegenen Stall. In Schongau besteht die Möglichkeit, entlang der historischen Stadtmauer die Sehenswürdigkeiten der malerischen Altstadt mit ihren engen Gassen und Winkel zu erkunden. Wir lernen die typische Küche kennen, die sowohl bayerische Schmankerl als auch Spezialitäten aus dem Allgäu bietet.  

Am nächsten Tag vor unserer Abreise führt uns Frau Ursula Diesch, Leiterein des Fremdenverkehrsamtes Schongau in die Geschichte und Sehenswürdigkeiten Schongaus, dem Tor zum Pfaffenwinkel ein.

Bild: Kutscher, Frau Kravarz und Frau Diesch auf der Postkutsche (c) Birgit M. Widmann

Im Zentrum der Stadt befinden sich vier kunstvoll ausgestattete Gotteshäuser und das ehemalige Ballenhaus, welches die bayerische Grenzfestung und Wittelsbacher Nebenresidenz seit dem 13. Jahrhundert zu einer führenden Handelsmetropole wachsen ließ. 

Bild: Abfahrt in Schongau vor dem Hotel Rössle, Garni (c) Birgit M. Widmann

Bild: Schongau - das Wappen der Stadtübergabe an der historischen Stadtmauer (c) Birgit M. Widmann

Bild: Rathaus in Schongau (c) Birgit M. Widmann

Mit diesen Eindrücken beginnen wir unsere Weiterreise. Über dem Lech durch die waldigen Hügel um Birkland, durch Hochmoore und Weidland geht es nach Wessobrunn, dem großen Kloster, das im 17. und 18. Jahrhundert das Zentrum der Barockhandwerker und –künstler des Pfaffenwinkels war.

Bild: Das Wessobrunner Gebet unter einer der vier alten Linden beim Kloster Wessobrunn (c) Birgit M. Widmann

 Auch das Wessobrunner Gebet, - auch Wessobrunner Schöpfungsgedicht genannt – das älteste Schriftstück in altdeutscher Sprache stammt von hier. Angeblich ist es um 790 entstanden. Die erhaltene Abschrift ist aus dem Jahre 814.

Bild: Gasthof zur Post in Wessobrunn (c) Birgit M. Widmann

Wir haben Möglichkeit, die ausgedehnten Klosteranlagen zu besichtigen. Im Gasthof Post kehren wir zu unserer letzten Mittagspause ein. Der Nachmittag führt uns hinunter in das Ammertal, über die Ortschaft Pähl geht es zurück zum Ammersee, dem Ausgangspunkt unserer Reise. 

Bild: Zwischenstopp in der Natur auf dem Heimweg Richtung Raisting (c) Birgit M. Widmann


 
Jeder Ort und jede abgelegene Straße, die wir befuhren, erzählte seine eigene für uns gestaltete Geschichte. Stille Waldwege, eindrucksvolle Ausblicke, Seen, Weiler  und die Berge waren unseren Reisebegleiter.  Wir lernten Einheimische von einer ganz persönlichen Seite kennen und wurden überall herzlich aufgenommen.

Bild: Pferde und Kühe begrüßen uns mit Freude (c) Birgit M. Widmann

Selbst Pferde, Kühe und Schafe auf den Weiden begrüßten uns mit einer Lebhaftigkeit, wie es nur selten zu erleben ist.  Die Übernachtungsmöglichkeiten der Reise waren stilvoll gewählt. Man kennt sich auch hier von früheren Jahren und weiß, welch hoher Anspruch gestellt wird. Wunderschöne Landhotels und historische Gasthöfe mit landestypischer Küche erwarteten uns.

Bild: Stopp bei Freunden (c) Birgit M. Widmann

Mein Fazit: Viel Zeit für Gespräche, mehr als genügend Zeit zum Abschalten, Entspannen und Genießen. Nicht das Tempo, sondern die Intensität der Eindrücke machen diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Keine andere Exkursion durch Oberbayern bietet in vier Tagen soviel Nähe zu der Natur, Geschichte und Gegenwart dieser Region. Eine intensive und individuelle Art, Oberbayern von einer ganz besonderen Seite kennen zu lernen.

Bild: Der Lechsee vor Schongau (c) Birgit M. Widmann

Birgit M. Widmann

Kontakt für weitere Informationen und für die Buchung der Reise:

Tel 089-28 80 74 33

Email: wm@fuenfseen.de

DIESE POSTKUTSCHENREISE zu den Königsschlössern KÖNNEN SIE JEDEN FREITAG STARTEN:

von Mitte Mai bis Mitte Oktober: Jeweils Start Freitag, 10,00 Uhr, Ende Montag, ca. 17.00 Uhr
Dauer in Tagen: 4
Übernachtungen in Hotels inkl.: 3
Kosten pro Person: EUR 799,00 inkl. MwSt.  

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Weitere Angebote:

2-Tagesreise um den Starnberger See inkl. 1 Übernachtung
jederzeit individuell buchbar
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Kosten pro Person: EUR 490,00

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Schnuppertouren:

Zum Ausprobieren oder als Überraschungsgeschenk für Freunde und Familie

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Weiterführende Informationen zu den Kutschfahrten >>

Buchung und Anfrage per Email: wm@fuenfseen.de oder telefonisch 089 - 28 80 74 33