Für alle Bayern und Zuagroaste nachfolgend eine kleine Einführung in das Nationalgetränk Nummer eins der Bayern.
Hopfen und Malz, Gott erhalts.....
vorab für "Livetester": Biergärten in der Region

Foto: bayerischer Brauereibund
Malz
Malz ist ein Getreideprodukt. Für Bier nach dem Reinheitsgebot darf nur vermälztes Getreide verwendet werden - Getreidekörner, die durch Einweichen zum keimen beginnen. Die im Korn enthaltene Stärke verwandelt sich dadurch zu Maltosezucker. Durch das Braumals entsteht die Farbe und der Geschmack des Bieres. Für 100 Liter Bier werden 17 kg Malz benötigt.
Ausschließlich aus Gerstenmalz werden die untergärigen Biere gebraut. Das sind: Export, Pils und Lagebier. Das beliebte bayerische Weißbier zählt zu den obergärigen Bieren, bei denen die Malz auch von anderen Getreidesorten verwendet wird, so z.B. aus Dinkel-, Weizen- und Mehrkorn.
Hopfen
Die Hallertau in Bayern ist Hopfenanbaugebiet Nr. 1 in Bayern. Bayern liefert immerhin 1/3 der gesamten Welthopfenernte. Für das Bier werden die Hopfendolden der weiblichen Hopfenpflanze verwendet. Auf der Innenseite der Blätter befinden sich kleine, gelbliche klebrige Kügelchen. Die sog. Lupulin verleichen dem Bier das Aroma, den Geruch und den bitteren Geschmack, die sog. typische Hopfenblume. Ausserdem sorgt der Hopfen für schönen Schaum und für eine natürliche Konservierung. Es gibt in gehopften Bieren keinerlei Krankheitserreger. Eine gesunde Sache. Für 100 Liter Pils braucht der Brauer ca. 300 Gramm Hopfen. Unser beliebtes Weißbier enthält nur die Hälfte der Menge.
Hefe
Die Hefe sorgt für den Alkohol im Bier. Durch die Einzeller in der Hefe wird der Malzzucker in Alkohol umgewandelt. Für 100 Liter Bier werden zwie Liter dickbreiige Hefe hinzugefügt. Ohne Hefe ist die Bierproduktion sozusagen unmöglich.
Wasser
90% des Inhaltes von Bier ist Wasser. Und dass Wasser Einfluss auf den Biergeschmack hat, ist unbestritten. Aus diesem Grunde ist der Charakter des verwendeten Wassers von höchster Bedeutung. Der Gehalt von Salzen wie Calcium und Magnesium bestimmt, für welche Biersorte das Wasser verwendet wird. Helle, hopfenbetonte Biere werden mit salzarmen Wasser, für Exportbiere verwendet man Wasser mit hohem Sulfatanteil und Wasser mit hoher Karbonathärt wird für das malzaromatische bayerische dunkle Lagerbier verwendet.
Wer die Wahl hat....

Bilder: Bayerischer Brauereiverbund e.V.
Bier ist nicht gleich Bier. In Bayern gibt's hier eine größere Auswahl. Neben den allgemein bekannten Sorten bieten viele kleine und regionale Brauereien eigene Biersorten an. Gezählt gibt es rund 40 bayerische Sorten und über 4.000 Marken.
Hier die Auswahl der gängigsten Sorten:
Lagerbier
Ein untergäriges Bier, auch Helles genannt. Die Stammwürze liegt bie 11%, der Alkoholgehalt bie 5%. In Biergärten gibt's Helles im Literkrug - der Mass und als Radler - mit Limo gemischt.
Keller- / Zwickelbier
Eine fränkische Biersorte, die hier in Biergärten beliebt ist. Ein untergäriges Bier, dass niedrig gespundet, mit wenig Kohlensäure versetzt ist. Kellerbier ist uinfiltriert und daher opalisierend.
Weissbier oder Weizenbier
Das obergärige Weißbier ist die urbayerische Sorte an Bier. Innerhalb dieser Sorte gibts noch mehr Auswahl: Kristall-, Weizen, Hefeweißbier.
Lust, den bayerischen Gerstensaft zu probieren?
Hier finden Sie bayerische Lokale und Biergärten in fuenfseen.de
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Weitere Infos und Tipps zum bayerischen Brauwissen gibt s unter www.bayerisches-bier.de
Ein gutes Bierlexikon finden Sie unter: http://www.andechs.de/brauerei/glossar/index.html

und wer ganz genau wissen möchte, wie der leckere Gerstensaft entsteht, dem empfehlen wir eine "Live-Vorführung" zur bayerischen Bierbrauerei im Kloster Andechs. Termine und mehr unter: http://www.andechs.de/brauerei/fuehrung/brauereifuehrung_live_erleben.html