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durch den Starnberger See nach München in Indien ...
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... klingt spannend - ist es auch. Die Filmcrew rund um Steffen Walter - bekannt von seinem Dokumentarfilm "Gradaus danebn" (wir berichteten) ist gerade im indischen München unterwegs. Eine Dokumentation, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk entsteht. |
20.01.2012: Post aus Indien mit herzlichen Grüßen von Walter Steffen aus Seeshaupt am Starnberger See, Wolfgang Ramadan und Konstantin Fritz aus Indien!
Gestern interviewten sie für Walter Steffens Filmprojekt MÜNCHEN IN INDIEN Preneet Kaur, die indische Staatministerin für Auswärtige Angelegenheiten und gleichzeitig Maharani von Patiala. Dass sie diesen Interviewtermin bekommen haben, grenzt an ein Wunder: Preneet Kaur ist momentan unglaublich im Stress, da sie sich bis Ende Januar im Wahlkampf für ihren Mann befindet. (Aus den zugesagten fünf Minuten wurden über eine halbe Stunde.) Der Maharaja von Patiala kämpft wieder um den Posten des Ministerpräsidenten von Punjab. So gesehen ist er in der direkten Folge seines Vaters, des letzten Maharajas von Patiala, den der Großvater von Konstantin Fritz: Großvater Hannes Fritz-München im Jahr 1934 malte und der der mächtigste Mann im ganzen Punjab war - bis zu Unabhängigkeit Indiens 1947. Die Maharani gewährte der Crew Zugang zum alten Palast, den seit Jahrzehnten kein Mensch mehr betreten durfte. So konnten spektakuläre Aufnahmen entstehen.In Koproduktion mit dem Bayerischen Fernsehen filmen das Team jetzt schon seit einer Woche auf dem Subkontinent "München in Indien". Der Dreh entwickelt sich besser, als sie es je zu hoffen wagten. Nach dem Besuch der Buddhistischen Höhlen in Karla sowie dem Goldenen Tempel in Amritsar war die "München in Indien"-Crew u.a. zwei Tage Gast des Maharajas von Kapurthala. Dieser wahrhaft königliche Maharaja hat sie weiterempfohlen an die Maharani von Patiala Preneet Kaur. Auch in Faridkot, einem weiteren ehemaligen indischen Fürstenstaat, bekamen sie durch Empfehlung des Maharajas von Burdwan exklusiven Zugang zum Palast. In einigen Tagen empfängt sie der Maharana von Udaipur, der höchste der indischen Maharajas, zu einem exklusiven Interview.Die Setfotos entstanden in Kapurthala, die den Kontrast des Filmabenteuers zeigen. An der Kamera Christoph Issmayer, Ton: Lilian Nix. Produktion und Regie: Walter SteffenProtagonist im Film ist Konstantin Fritz, der Enkel von Fritz-München - dem Hofmaler der Maharajas auf dessen Spuren sich die Crew derzeit befindet.Als Producer vor Ort fungiert der Poet und Impresario Wolfgang Ramadan, der sich fühlt wie der Bayer im Nirvana...

München in Indien:
Der Dokumentarfilm MÜNCHEN IN INDIEN erzählt von Hannes Fritz, der 1896 im pfälzischen Kusel in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf die Welt kommt. Mit 28Jahren gibt er gegen alle Widerstände der Familie sein gesichertes Leben als Bankangestellter auf und lässt sich von seiner ersten Frau scheiden.Hannes Fritz folgt seiner inneren Berufung und beginnt an der Münchner Akademie der Künste Malerei zu studieren. Seine Vorbilder findet er in den alten Meistern. Mitder Avantgarde und den modernen Kunstrichtungen seiner Zeit kann er nur wenig anfangen. Er erhält Zugang zum Künstlerkreis der „Münchner Schule“ mit ihrer postromantischen Prägung und signiert von nun an mit Fritz München. Inspiriert von den Schaffensreisen seiner Vorbilder und getrieben vom eigenen Abenteuersinn fährt er mit Palette und Staffelei zuerst durch Europa, dann durch Nordafrika und schließlich nach Südamerika, das er bis zur südlichsten Spitze Feuerlands erkundet
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