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Vor einem halben Jahrhundert erklärte man mehr als hundert Quadratkilometer des Kaisergebirges zum Naturschutzgebiet Wilder Kaiser.

Bereits in den 1920er Jahren forderten einzelne Naturliebhaber und Bergsteiger, darunter auch der „Kaiserpapst“ Franz Nieberl, einen stärkeren Schutz des einzigartigen Naturraumes des Kaisergebirges, um eine Übererschließung durch Straßen und Seilbahnen zu verhindern. Erst 1961 wurde eine Volksbefragung zu diesem Thema durchgeführt was dazu führte, dass am 19. April 1963  das Areal feierlich zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

Das Naturschutzgebiet Kaisergebirge, das sämtliche Gipfel des Wilden und des Zahmen Kaisers umfasst, hat eine Größe von 102 km² und liegt auf den Flächen der Gemeinden Ellmau, Going, Scheffau, St. Johann in Tirol, Kirchdorf in Tirol, Kufstein, Ebbs und Walchsee. Es erstreckt sich von einer Höhe von 480 Metern bis zur Ellmauer Halt, dem höchsten Gipfel im Wilden Kaiser mit 2.344 Metern.

Dass die Einwohnern des  Kaisergebirges das Naturschutzgebiet bewahren möchten, zeigten die emotionalen Reaktionen auf die 1. April-Meldung über den Bau einer 8er Gondel auf die Ellmauer Halt:  Die Reaktion war heftig und endete augenzwinkernd, zum Nachdenken gemeint!

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