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Die Region Alpenwelt Karwendel

Bayerische Vielfalt zu Wasser und in den Bergen

Spricht man von der Alpenwelt Karwendel, so weiß man oft nicht, dass es sich hierbei um die Regionen Mittenwald, Krün und Wallgau handelt.  Viele Seen, geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten, Bergregionen und Sportmöglichkeiten machen es manchmal schwer, sich zu entscheiden. Die Bergregionen Karwendel, Wetterstein und Estergebirge vereinen sich rund um diese Region. Gut, dass es die 27 Berghütten gibt. Und die Brauereigaststätten der Mittenwalder Brauerei im Tale.  Denn: so wohlverdiente kulinarische Denkpausen während der Wanderungen und Ausflüge mit traumhaften Ausblicken inspirieren hervorragend für neue Pläne und Vorhaben und lassen einem das alpenländische Lebensgefühl spüren. Hier in der Alpenwelt Karwendel finden sowohl Genießer als auch Extremsportler ihre Erfüllung.

Wir haben für Sie die Einstiegsvariante zum Kennenlernen des Karwendels gewählt. Exakt 111 km von München entfernt, bietet sich Mittenwald mit seiner Karwendelbergbahn für Tagesausflüge, Sightseeing und einem ersten Einblick in die Region an. Mit dem Zug ist der Ort in weniger als 1.5 Stunden zu erreichen. Das schont die Umwelt und sorgt dafür, dass man sein Bergvergnügen durch Staus und bereits verbrauchte Energie zum Autofahren voll auskosten kann. Die Züge der Deutschen Bahn fahren stündlich und mit dem Werdenfels Tickets ist es für jeden Geldbeutel erschwinglich.

Der Bahnhof in Mittenwald liegt unweit der wichtigen Sehenswürdigkeiten im Ort. Alleine ein Spaziergang durch den Ort zeigt die berühmten Lüftlmalereien, das Geigenbaumuseum und viele nette Ecken, in denen man sich ein Bier oder einen Cappuccino gönnen kann. Danach kann man mit der Karwendelbahn hoch hinauf. Diese ist vom Bahnhof aus über einen Fußweg entlang des Wassers in ca. 10 Minuten zu erreichen. Auch für Langschläfer lohnt sich diese Fahrt. Denn hoch oben auf 2244 Metern kann man viele Wege erforschen und so einen wunderschönen Tag verbringen.

Für Tourengeher ist diese Auffahrt ein guter Einstieg für weitere Bergtouren. Denn von dort oben erreicht man beispielsweise den Mittenwalder Höhenweg, der für geübte Bergwanderer ein wahres Erlebnis ist und mit eindrucksvollen Ausblicken in das Isartal und auf die weiteren Gebirgsketten belohnt.

 

Anreise, weiterfühende Buchungsinformationen

Anreise Alpenwelt Karwendel:

Mittenwald erreicht man sowohl mit dem Auto als auch mit der Deutschen Bahn. Von München sind es über die A96 genau 111 km, mit der Bahn sind es knapp eine Stunde und 10 Minuten.

Mit dem Zug nach Mittenwald >>

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Wandern und Hütten - hoch hinauf mit der Karwendelbahn
Karwendel Bergstation

Karwendel Mittenwald

Rund um die Karwendelbahn in Mittenwald

Von Mittenwald aus geht es mit der Karwendel Bergbahn in nur wenigen Minuten hinauf auf 2,244 Metern. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick auf die Region.

Höchstgelegenes Naturschutzzentrum:

Ein riesiges Fernrohr direkt neben der Bergstation der Karwendel Bergbahn symbolisiert die Bergwelt Karwendel. In diesem Gebäude präsentiert sich eine Dauerausstellung über das alpine Ökosystem und den Lebensraum der hiesigen Berge. Wetterunabhängig erfahren Sie hier vieles beispielsweise über das in Nachbarschaft lebende, einheimische Schneehuhn und die besonderen Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren im Alpenraum. Einzigartig mit seinem Lebensraum in der Karwendelgrupbe, direkt hinter dem Riesenfernrohr ist das heimische Schneehung (lagopus muta). Es ist das einzige Tier, welches im Winter sein Federkleid wechselt. Sie werden ca. 34 bis 40 cm groß und bis zu 550 g schwer. Hier oben finden sie optimale Lebensbedigungen: Im Sommer bieten Felsbrocken und Geröll gute Tarnungsmöglichkeiten. Beeren, Knospen und Insekten sind ihre Nahrung. Im Winter sind sie am lebsten an den Graten und Windkanten des Grubenrandes oder verbuddeln sich im Schnee. Im Winter sollten deshalb Wintersportler auf eine Abfahrt in die Karwendelgrube verzichten. Denn diese scheuen Tiere reagieren sehr empflindlich. Man bedenke, dass es für Tiere auch einen großen Energieaufwand bedeutet, im Winter aufgeschreckt zu werden. Für manche kann dies tödlich enden.

Aber auch der Einfluss des Menschen auf das empflndliche System wird nahegebracht.  Über eine Wendeltreppe nach unten geht es in den Medienraum mit weiteren Sonderausstellung und Filmen über die Isar und das Karwendel. Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei. Eines der Ziele ist es, die aktiven Wanderer dieser Region für die empfindliche Umwelt zu sensibiliseren. Das Karwendel ist eine beeindruckende Felslandschaft zwischen Inn, Isar, Achenseetal und Seefelder Senke. Rund 920 qkm misst der Tiroler Alpenpark Karwendel. Er ist das größte, zusammenhängende Schutzgebiet der nördlichen Kalkalpen. Steinadler, Gämsen und die inzwischen selten gewordenen Schneehühner bewohnen dieses Gebiet. Die Dauerausstellung, Filme, Exkursionen und Vorträge wenden sich an die Besucher dieses Alpenparks und tragen dazu bei, den Umweltschutz zu fördern. Dafür erhielt die Bergwelt Karwendel im Jahre 2009 den Nachhaltigkeitspreis der Alpenkonvention. Der Bau und die Ausstellung wurden überwiegend von der Europäischen Union, dem Bayerischen Umweltfonds, der Allianz Umweltstiftung sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Träger ist der Markt Mittenwald.

Partner in Sachen Naturschutz ist der Tiroler Alpenpark Karwendel. Wer sich mehr über Flora und Fauna und dem Schneehuhn beschäftigen will, der findet interessante Informationen und Führungen beim Landesbund für Vogelschutz.

Leichte Wanderungen zum Entspannen und für Langschläfer

Rund um die Bergstation der Karwendel Bergbahn bieten viele Wanderwege einen gemütlichen Rundgang. Einige Gipfel sind von hier aus in weniger als einer Stunde zu erreichen. Durch ein Tunnel geht es hinüber zur berühmten Dammkar – Abfahrt. Das ist eine der längsten Skiabfahrten im Winter mit bis zu sieben km Länge. Im Sommer kann man hier die Stille der Berge genießen, ein paar Höhlen und Bergblumen erkunden oder den Wanderweg Richtung Tal nehmen.

Kulinarisch bietet das Restaurant in der Bergstation typische Berggerichte und Erfrischungen. Auf der Sonnenterrasse genießt man den Rundumblick auf die beeindruckende Bergwelt, den Karkessel und die Westliche Karwendelspitze (2385 m).

Tageswanderungen:

Mittenwalder Höhenweg:

Brunnsteinhütte

Brunnsteinhütte

Wer von hier aus sportlich unterwegs sein möchte, der kommt von der Bergstation aus in den Einstieg des Mittenwalder Höhenweges. Er ist einer der beeindruckendsten Klettersteige in der Alpenregion und führt auf über 2.000 Metern Höhe über mehrere Gipfel entlang der bayerisch – tirolerischen Grenze. Der Weg erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, ist aber gut ausgebaut. Man überschreitet bei dieser Tour die nördliche Linderspitze (2.374 m), gelangt über den Heinrich Noe Weg zur südlichen Linderspitze (2304m). Weiter zur Sulzleklammspitze und die Kirchlspitze (2.302 m). Von hier aus kann man noch zur Rotwandspitze und Brunnsteinspitze (2.180 m) wandern. Eine Zielmotivation sind neben den traumhaften Ausblicken dieses Weges die Brunnsteinhütte auf 1.560 m Höhe. Von hier aus kann man den Weg talabwärts Richtung Mittenwald nehmen.

Wanderung zur Hochlandhütte:

Hochlandhütte

Hochlandhütte

Von der Bergstation Karwendel aus wandert man in ca. 2.5 Stunden über die Dammkarhütte oder den Predigtstuhl zur Hochlandhütte.  Vom Tal aus erreicht man die Hochlandhütte vom Wanderparkplatz Karwendelbahn über den Weg 270 oder ab dem Wanderparkplatz an den Kasernen Mittenwald. Sie ist ein beliebtes Ziel sowohl  für Tageswanderer als auch als Stützpunkt für Mehrtagestouren in das nördliche Karwendel und die Soierngruppe. Ein Bettenlager mit 39 Schlafplätzen, Getränke und Hüttenschmankerln bietet sich hier dem Wanderer an.

Etwas besonderes diesen Sommer: am 12.08.2018 Bergmesse

Wanderung zur Dammkarhütte

Die Dammkarhütte bietet neben Versorgung nur 10 Schlafplätze und ist eine der privat geführten Hütten im Karwendel. Beliebt bei Kletterern, da man in wenigen Minuten an den Einstiegen am Preditkstuhl und an der Kreuzwand ist. Die Dammwand ist in ca. 20 Minuten erreichbar.

Weitere Touren rund um das Karwendel gibt es auf der Webseite des Tourismusverbandes Karwendel

 

 

 

 

 

 

Die Seen rund um das Karwendel
Der Laubersee bei Mittenwald

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Der Lautersee

Der Lautersee liegt oberhalb von Mittenwald und ist eingebettet in das Panorama des Wettersteins. Zu Fuß erreicht man den See in einer Stunde vom Bahnhof Mittenwald aus. Es geht entlang der Hauptstraße ein kleiner Fußweg. Der Weg durch das Laintal ist atemberaubend mit seinen Wasserfällen, doch leider noch bis Oktober 2018 gesperrt. Im Sommer gibt es auch ab Bahnhof Mittenwald einen Wanderbus. Am Lautersee gibt es ein schönes Hotel, ein Strandbad und einen Bootsverleih.

Der Lautersee gleicht fast einem kleinen Bergsee in Kanada. Das Wasser schimmert smaragdgrün und lädt gerade morgens zum schwimmen ein – erfrischend für Geist und Seele. Von hier aus gehen mehrere Wanderrouten ab. Eine davon führt zum zweiten Juwel in der Region: 

Der Ferchensee:

Der Ferchensee liegt auf ca. 1.060 Metern Höhe und ist ca. 30 Minuten Fußweg vom Lautersee entfernt. Der See erreicht im Sommer Badetemperaturen über 20 Grad. Für das leibliche Wohl sorgen ein Gasthaus und ein Kiosk.

Der Wildensee:

Sehr beliebt bei Familien ist der Wildensee bei Mittenwald. Er liegt auf 1.136 Metern Höhe im Wandergebiet des Kranzberges. Die Wanderstrecke ist leicht und kann auch mit Kinderwagen befahren werden. Grüne Almwiesen, Bergwälder und die Einkehrmöglichkeit in mehreren Gasthäusern machen die Tour zu einem gemütlichen Tagesausflug. Kinder werden am Tagesziel mit einem großen Kinderspielplatz und einem Floß belohnt. Ausgangpunkt für eine Wanderung zum Wildensee ist der Parkplatz an der Talstation  der Luttenseelifte. Über ein kurzes Stück an der Straße gelangt man nach kurzer Zeit auf den Wanderweg. In ca. eineinhalb Stunden haben Sie den Wildensee erreicht.

Der Luttensee

Der Luttensee ist ein natürlicher Bergsee, der überwiegend durch Quellen gespeist wird. Warm wird er deshalb nicht. Auch gibt es hier keine Badeplätze, doch kann man im Sommer gerne ein erfrischendes Bad nehmen.  Der Luttensee liegt ca. 2 km norwestlich von Mittenwald im Wettersteingebirge auf 1.020 Metern Höhe unterhalb des Kranzberges.

Der Barmsee

Richtung Krün gelegen trifft man auf den Barmsee und den Grubsee. Beides sind zwei kleine Seen, die ruhig mit BLick zum Karwendel und zum Estergebirge liegen. Umrunden kann man diese bei einem schönen Spaziergang durch blühende Feuchtwiesen, und Wälder. Die Wege haben kleine Steigungen, sind aber durchgängig leicht zu meistern. Zum Baden gibt es ein paar wenige Stellen. Erfrischend und beeindruckend ist das Bad auf alle Fälle.

Wenn Sie es sportlich wünschen, so können Sie diese fuenfseen-Runde per Fahrrad an einem Tag schaffen. Oder Sie nehmen sich mehr Zeit für Ihre Wanderungen rund um die fünf Seen im Karwendel und buchen sich ein schönes Hotel als Ausgangspunkt in Mittenwald. Auskünfte und weitere Details erhalten Sie im Fremdenverkehrsamt Mittenwald. Übrigens, gibt es auch nach den Bürozeiten einen tollen Service: Direkt vor der Touristinformation finden Sie einen Touchscreen, an dem Sie sich über freie Zimmer informieren können.  zum Fremdenverkehrsamt >>

 

Schluchten und Klammen
Leutaschklamm

Leutaschklamm Geisterklamm in Mittenwald Richtung Leutasch

Die Leutascher Geisterklamm ist etwas ganz aussergewöhnliches in Bayern. Sie liegt sozusagen vor der Haustüre Mittenwalds. Vom Ortskern aus erreichen Sie das Kiosk in ca. 30 Minuten Fußweg. Ausgeschildert ist der Weg durch Mittenwald. Beachtenswert ist die kostenpflichtige Abzweigung direkt am Kiosk. Eine Investition von EUR 2,00 pro Person, die sich lohnt. Denn hier geht es über die österreichische Staatsgrenze ca. 200 Meter tief über Stege in die Geisterklamm. Am Ende erwartet den Besucher ein beeindruckender Wasserfall, der nur von dieser Stelle aus zu bewundern ist. Ich bin hier eine lange Zeit verweilt und ließ mich von dem Zauberspiel des Wassers in den Bann nehmen. Wenn es einen Geist gibt, dann wohnt er hier, da bin ich mir sicher. Vielleicht wünschen Sie sich an dieser Stelle etwas oder bitten um guten Schutz auf den Wegen durch das Karwendel. Man weiß ja nie. Tickets verkauft das Kiosk direkt vor Ort.

Zurück am Kiosk kann man überlegen, ob man rechts oder links vom Kiosk die Geisterklamm bis nach Leutasch wandert. Ich empfehle den Weg rechts – wenn man mit dem Gesicht Richtung Kiosk schaut. Auf dem ersten steilen Stück verdient man sich eine Zwischenrast mit vielen lehrreichen Schildern, welche die Entstehungsgeschichte dieser Gegend und der Klamm erklären. Mancherorts entdeckt man vielleicht einen Kobold im Gebüsch oder in den Gebilden der alten Kiefern, die den Wegesrand säumen.

Oben angekommen führen zwei beeindruckende Stahlbrücken über die Klamm. Sie ermöglichen einen gigantischen Tiefblick in dieses Wunder der Natur. Hinweisschilder, naturbezogene Spiele und Kunst am Berg ergänzen diese Kulisse. Wer will, der kann noch einen Abstecher zur Kapelle nehmen. Die Klamm ist nämlich ein Teil des bayerischen Jakobsweges. Die Wanderzeit ist schwer einzuschätzen, da man oft stehenbleiben sollte um das Naturschauspiel auf sich wirken zu lassen. Am Ende der Wanderung ist man in Österreich im Wallgau. Dort gibt es natürlich wieder eine Einkehrmöglichkeit. Wem die Wegstrecke jetzt schon ausreichend ist, der kann mit dem Bus Richtung Mittenwald zurückfahren. Wer noch weitere Eindrücke sammeln möchte, der wandert zurück und begibt sich auf den Waldweg Richtung Mittenwald.

Auf diesem Weg kommt man am Gletschersprung vorbei. Ein Naturdenkmal, das ich leider nicht wirklich entdecken konnte. Dafür aber eine gemütliche Wirtschaft mit Terrasse und einem fantastischen Blick auf das Tal.

Geht man nun weiter talwärts, so kann man auf den Schautafeln die Legende des Leutascher Geistes lesen. Diese Geschichte ist für mich aktueller denn je und erzählt, was wir derzeit mit unseren Wundern der Natur und  aus unserem Planeten machen.

Schon damals wussten die Geister unserer Erde, dass wir nicht nur Gutes für unseren Planeten tun.

Die Legende vom Klammgeist:

Die Sage erzählt von einem Geist, dem es im ewigen Eis langweilig wurde. Er rutschte damals nur die Gletscher rauf und runter. Irgendwann entdeckte er, dass sich unter dem Eis etwas tut. Das Eis begann zu schmelzen. Da kam Freude bei ihm auf. Je mehr Fläche frei von Eis wurde, um so kreativer ging er ans Werk und erschaffte eine Paradieswelt von Bergen, Seeh, Bächen, Bäumen und Landschaften. Er war sehr glücklich über sein Werk. Doch dann kamen Bewohner, die er noch nicht kannte. Sie begannen, sein Werk zu verändern. Auf einmal gab es Flächen, die zu Feldern wurden, Straßen und Schienen durchzogen seine Schönheit und er konnte nicht mehr so frei durch seine Schöpfung fliegen, wie er es aus der Vergangenheit kannte. Irgendwann wurde es ihm zu eng und er floh in die heutige Leutaschklamm. Nur manchmal kommt er nachts heraus und verwandelt in den Morgenstunden die Pflanzen zu goldenen Staub in seiner ganzen Schönheit.

 

Mittenwald ein Ort mit bayerischen Esprit

mittenwald Ort

Mittenwald entdecken

Der Ort Mittenwald wird neben Füssen auch die Wiege des Geigenbaus genannt, denn hier wurde vor 150 Jahren die erste deutsche Geige gebaut. Damals brachte man das Kunsthandwerk aus Italien nach Bayern. Heute sind jedes Jahr ca. 150 Schüler aus aller Welt vor Ort, um diese besondere Handwerkskunst zu erlernern. Alle vier Jahr findet der internationale Geigenbauwettbewerb statt (2022). Lüftlmalereien und viele Fresken aus dem 18. Jahrhundert schmücken die Fassaden. So viele, wie nirgendwo sonst in Bayern. Hier lebt auch noch eine traditionelle Lüftlmalereifamilie.  Wertvolle Trachten gehören hier zum Alltag und werden zur Kirche und bei Festlichkeiten getragen. Im Ort gibt es Schützen- und Trachtenvereine, drei Musikkapellen, kirchliche Feste und Berggottesdienste, ganz nach dem traditionellem bayerischen Brauch.

Das Mittenwalder Bergschaf ist ein Sinnbild für die Landwirtschaft. Traditionelle Almabtriebe im Herbst sowie Ziegen- und Schafprämierungen, Feste und Mahd der Buckelwiesen. Im Ort findet man zahlreiche handwerkliche Geschäfte, darunter auch ein Schafwollladen.

Zur Faschingszeit verwandelt sich Mittenwald zu einer Hochburg dieses Treibens. Der legendäre Faschingsumzug mit historischen Figuren und “Maschkera” ist ein Muss für Fans dieser Kultur. Und last but not least: In Mittenwald befindet sich die höchstgelegene Privatbrauerei Deutschlands mit drei eigenen Gaststätten. Die Mittenwalder Brauerei besteht seit 1807. Das Bier wird mit Bergquellwasser gebraut.

„Starke Typen“ mit besonderer Leidenschaft: Geigenbauer, Lüftlmaler, Schnitzer von Faschingslarven, Gamsbartbinder, Hobby-Geologe „Graf zu Stein“, Wildkräuter-Sammler mit Schauküche, Kräuterkundlerin und –bäuerinnen, Wadlstrumpf-Strickerin, Marzipano, der Münchner Feinkost beliefert…. – Einige Porträts und Interviews finden Sie im Blog der Alpenwelt Karwendel.

 

Fotoreise und weiterführende Links Alpenregion Mittenwald

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Weiterführende Links zur Region:

 

Fotogalerie Comer See

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