2. Mai 2016 | Reisetipps

Norwegen

Birgit M. Widmann

Norwegen

Norwegen – Ein Land mit viel Natur und Kultur – Das Nordlicht-Spektakel und Tromsø, „das Tor zum Eismeer“, ist ab November 2016 von Frankfurt aus leicht zu erreichen. 

Eine neue Kampagne von Visit Norway präsentiert Norwegen in diesem Jahr erstmals als Kulturreise-Destination. Damit erweitert das beliebte Naturreiseland Norwegen sein Themenspektrum um zahlreiche Facetten, die im Ausland bisher eher weniger wahrgenommen wurden.

Visit Norway  hat 20 Partner aus ganz Norwegen versammelt, die sowohl die Kulturgeschichte Norwegens als auch seine Moderne herausragend vertreten. Sie repräsentieren im Musikleben, in der Bildenden Kunst, in Architektur und Industriegeschichte beispielhaft den für Norwegen charakteristischen Gegensatz aus Traditionspflege und Innovationslust.

Zwischen den Felszeichnungen des Unesco-Welterbes Hjemmeluft im arktischen Alta und dem Erdölmuseum in Stavanger liegen 2.300 Straßenkilometer – und 7.000 Jahre Evolutionsgeschichte. Historische Festivals wie die jährlichen Peer Gynt-Inszenierungen vor der authentischen Kulisse der ostnorwegischen Bergwelt oder das Christianisierungsepos um die Schlacht von Stiklestad sind Teil der norwegischen Identität. Naturinspirierte Architektur wie die der einem Gletscher gleichenden Osloer Oper steht in faszinierendem Kontrast zu Norwegens Industriekulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Diese findet in Rjukan und Notodden in Telemark zwei herausragende Beispiele für die Gewinnung von Energie aus Wasserkraft. Die Bedeutung der Anlagen zur Stromgewinnung für die industrielle Produktion in Norwegen und anderen Teilen der Welt wurde von der Unesco 2015 mit dem Welterbestatus belohnt.

„Norwegen besitzt ein breites kulturelles und kulturtouristisches Potential. Der norwegische Staat investiert überproportional stark in Kulturinfrastruktur und ein reiches Kulturleben“, sagt Manuel Kliese, Leiter des Deutschlandbüros von Visit Norway. „Durch unser Pilotprojekt auf dem hochgradig affinen deutschen Markt ergibt sich eine große Möglichkeit, Norwegen als aufstrebende Kulturreisedestination zu platzieren.“

Einen guten Überblick über das kulturelle Angebot in Norwegen bietet die pdf-Broschüre von VisitNorway >>

 

Norwegens Hardangervidda Nationalparkzentrum erhält den German Design Award 2016

Norwegen Nationalpark erhält den Design Award

Eine der weltweit renommiertesten Auszeichnungen für Kommunikationsdesign geht in diesem Jahr in die Heimat des größten Wildrentier-Bestandes Europas.

Das Hardangervidda Nationalparkzentrum im norwegischen Skinnarbu und das Kommunikationsdesignbüro Gagarin haben für ihre interaktive Natur- und Rentierausstellung den German Design Award 2016 erhalten. Die Verleihung fand am 12. Februar im Rahmen der weltweit größten Konsumgütermesse „Ambiente“ in Frankfurt statt. Der vom Rat für Formgebung (German Design Council) vergebene Preis gilt als eine der renommiertesten Design-Auszeichnungen weltweit.

In ihrer Begründung verweist die Jury auf die didaktisch gelungene Gestaltung von 13 interaktiven Stationen in der 600 m² großen Wildrentier-Ausstellung. Sie informiert die Besucher in Text, Wort und Bild über die in freier Wildbahn lebenden Herdentiere. „Die wissenswerten Informationen stammen aus wissenschaftlich fundierten Daten und wurden spannend und unterhaltsam aufbereitet. Eine optisch wie inhaltlich attraktiv gestaltete Ausstellung, die den Besucher mit auf eine unvergessliche Reise in die Welt der Rentiere nimmt und so ein Bewusstsein für bedrohte Tierarten schafft“, so die Jury.

Das Hardangervidda Nationalparkcenter wurde 2013 in Skinnarbu im südnorwegischen Telemark eröffnet. Die Anlage liegt am Südrand der mit rund 8.600 km² Fläche größten Hochgebirgsebene Europas. Sie ist die Heimat des südlichsten und größten zusammenhängenden Bestandes wildlebender Rentiere auf dem ganzen Kontinent. Rund 7.000 Tiere ziehen das ganze Jahr über zwischen den Sommer- und Winterweidegebieten der Vidda umher. Mit Glück kann man von einigen Aussichtspunkten entlang der Passstraßen Wildrentier-Herden mit dem Fernglas beobachten.

Weitere Informationen:
www.villrein.no
www.hardangervidda.com
www.german-design-council.de
www.gagarin.is

Norwegens Kulturerbe ist ganz vorne

Norwegens Welterbe Røros ist Finalist bei den National Geographic World Legacy Awards

Für seine erfolgreichen Bemühungen bei der Gestaltung und Umsetzung eines ganzheitlichen touristischen Nachhaltigkeitskonzeptes hat die Jury der National Geographic World Legacy Awards das ostnorwegische Røros mit der Finalteilnahme belohnt. Die Tourismusorganisation Destination Røros wurde als einer von drei Kandidaten in der Kategorie Destination Leadership bestimmt.

Die historische Bergbaustadt Røros ist eine der acht Unesco Welterbe-Stätten Norwegens und wird jährlich von rund einer Million Touristen besucht. Dieser Herausforderung begegnet Destination Røros seit 2007 mit einem strikt auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Entwicklungskonzept. Es stellt Kultur, Natur und Gesellschaft der Region in den Mittelpunkt und umfasst mehr als 200 Mitgliedsbetriebe und -organisationen. Nach Ansicht der Jury hat dieses Konzept für ganz Norwegen Vorbildcharakter.

Die National Geographic World Legacy Awards gelten als einer der renommiertesten globalen Tourismuspreise und werden unter jeweils drei Finalisten in den fünf Kategorien Earth Changers, Sense Of Place, Conserving The Natural World, Engaging Communities und Destination Leadership vergeben. Die Preisverleihung findet am 9. März 2016 im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse Berlin statt.

Für Destination Røros bedeutet die Finalteilnahme bei den World Legacy Awards nach einem Gewinn bei den Virgin Holidays Responsible Tourism Awards 2011 und bei den Tourism for Tomorrow-Awards 2012 des WTTC bereits die dritte große internationale Auszeichnung. Die Organisation wird bei der Gestaltung und Umsetzung ihres Nachhaltigkeitskonzeptes von Innovation Norway, der staatlichen norwegischen Wirtschaftsentwicklungsorganisation, unterstützt.

Weitere Informationen:
www.roros.no

Nordlichter und Wintermärchen

 

Norwegens arktischer Norden wird im kommenden Winter von Frankfurt aus erstmals von Lufthansa direkt angeflogen. Im Zeitraum 26. November 2016 bis 25. März 2017 startet in Frankfurt an jedem Samstag um 9.50 Uhr ein Airbus A319 in Richtung Tromsø; Ankunft ist um 13.15 Uhr. Zurück geht es am jeweils gleichen Tag um 13.55 Uhr, das Flugzeug landet in Frankfurt um 17.20 Uhr.

Mit der neuen Flugverbindung wird Norwegens größte Stadt nördlich des Polarkreises und seine 70.000 Einwohner spannend für alle, die sich für Kultur, Museen, und die Expeditionsgeschichte der Nordpol-Region interessieren.   Aufgrund der Insellage im Meer und der damit verbundenen verringerten Wolkenbildung gilt Tromsø zudem als idealer Standort zur Nordlichtbeobachtung.

In den letzten Jahren hat das Interesse an Nordlichtreisen nach Nordnorwegen stark zugenommen. Gefragt sind neben Tromsø auch klassische Reiseziele wie das Nordkap oder die Inselgruppen der Lofoten und Vesterålen, die sich im Winterhalbjahr häufig im flackernden Schein tanzender Nordlichter präsentieren.

„Eine erste reguläre Flugroute der Lufthansa direkt vom Hub Frankfurt nach Tromsø ist für die Entwicklung des Tourismus nach Nordnorwegen ein Meilenstein, Die Verbindung ist für Norwegen der Start einer Entwicklung von mehr Direktflügen zwischen Deutschland und touristisch immer relevanter werdenden Regionen in Norwegen“, sagt Manuel Kliese, Leiter des Deutschlandbüros von Visit Norway.

Last but not least – die wohl schönste Aussicht vom stillen Örtchen

Toilette mit Aussicht - in Norwegen erleben

Toilette mit Aussicht: Das schönste „Sitzungszimmer“ der Welt im Westen Norwegens bietet eine grandiose Aussicht auf den Aurlandsfjord.

Das britische Architektur-, Design- und Interieurmagazin DesignCurial widmet sich jährlich einem ansonsten eher weniger wahrgenommenen Thema, dem Ranking der schönsten öffentlichen Toiletten der Welt. Wer das ultimative „Sitzungszimmer“ des Jahres 2015 erleben möchte, muss auf der Landschaftsroute, die in Fjordnorwegen die Orte Lærdal mit Aurland verbindet, auf das Aurlandsfjell hinauf fahren. An seiner Westseite bei Stegasteinen ragen die prämierte Toilette und eine benachbarte Aussichtsplattform in 650 Meter Höhe über den Aurlandsfjord hinaus und bieten eine grandiosen Blick auf den Meeresarm und die Bergwelt der Umgebung.

Ausschlaggebend für die Kür der Stegasteinen-Anlage zur schönsten öffentlichen Toilette der Welt waren sowohl ihre minimalistische Bauweise und Ausgestaltung mit der Natur angepassten Materialien als auch das Aussichtserlebnis. Durch die überhängende Lage des Gebäudes, die im Übrigen nicht der Entsorgung dient, konnten in den Toilettenräumen große Glasfronten verbaut werden, die vollen Ausblick, aber keinen Einblick ermöglichen.

Das Konzept der norwegischen Landschaftsrouten beruht auf der Kombination von Straßenführungen mit außergewöhnlich schönen Panoramen und einer anspruchsvollen architektonischen Ausgestaltung öffentlicher Plätze und Einrichtungen. Zurzeit sind achtzehn Landschaftsrouten zwischen Jæren bei Stavanger und der Halbinsel Varanger nahe der russischen Grenze fertiggestellt.

Mit einem zehnten Platz für die Anlage Akkarvikodden an der Landschaftsroute Lofoten hatte sich beim letztjährigen Toiletten-Ranking des DesignCurial-Magazins erstmals ein norwegisches „Klo“ unter den Top Ten der Welt platzieren können.

Weitere Informationen:
www.nasjonaleturistveger.no
www.designcurial.com

Wissenswertes über Norwegen:

Informationen über Norwegen: Geographie, Geschichte, Tierwelt, Wintersport, Friedensnobelpreis, Weihnachten, die königliche Familie und vieles mehr.

Geschichte

Vor 11.000 Jahren: Erste Anzeichen menschlicher Besiedlung in Nordnorwegen
800-1066: Die Wikingerzeit
1030: Olav II. Haraldsson wird in der Schlacht von Stiklestad getötet. Der als St. Olav bekannt gewordene König bekehrte die Norweger zum Christentum und wurde dafür heilig gesprochen
1349: Die Pest tötet die Hälfte der norwegischen Bevölkerung
1450: Norwegen wird der Dänischen Krone unterworfen. Das Land bleibt knapp 400 Jahre unter dänischer Herrschaft
1814: Abspaltung von Dänemark. Im Friedensvertrag von Kiel wird Norwegen dem Nachbarn Schweden zugesprochen. Die norwegische Verfassung wird geschrieben
1825: Erste Welle norwegischer Auswanderer in die USA. Der große Exodus beginnt
1905: Die Union mit Schweden wird aufgelöst, Norwegen wird unabhängig 1960er Jahre: In der Nordsee wird Öl gefunden – eine Entdeckung, die die Geschicke des Landes deutlich verändern wird
1972: Norwegen stimmt gegen eine EU-Mitgliedschaft (und wird es 1994 erneut tun)
1994: Die Olympischen Winterspiele finden in Lillehammer statt

2012 zählte Norwegen mehr britische Kreuzfahrtpassagiere als die Karibik: 197.000 Briten machten eine Kreuzfahrt in Norwegen, 189.000 in der Karibik. Røros in Trøndelag gewann den renommierten Award „Tourism for Tomorrow“ bei den World Travel & Tourism Council (WTTC) Awards im Jahr 2012 für die laufende Förderung des nachhaltigen Tourismus. Knutholmen in Kalvåg in Bremanger gewann den Reiselivsprisen 2013 (die „Oskars“ des norwegischen Tourismus).

Fjorde

Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es mehr Fjorde als in Fjord Norwegen. Sie entstanden, als sich die Gletscher zurückzogen und Meerwasser die u-förmigen Täler überflutete. Die Fjorde haben Norwegen weltberühmt gemacht. Zwei davon, der Geirangerfjord und der Nærøyfjord, stehen auf der UNESCO-Welterbeliste. Der Sognefjord, der längste Fjord, und der Hardangerfjord, berühmt für seine Kirsch- und Apfelbäume, gehören zu den am meisten besuchten Fjorden. Auch der Lysefjord bei Stavanger (Heimat des berühmten Preikestolen, einer Felskanzel) und der Nordfjord weiter nördlich sind sehr beliebte Urlaubsziele. Das Magazin „National Geographic“ nennt die Fjorde „die besten unberührten Reiseziele der Welt“. Die renommierte amerikanische Zeitung „Chicago Tribune“ hat die norwegischen Fjorde auf die Liste der Sieben Weltwunder der Natur gesetzt.

Nordlicht und Mitternachtssonne

Das Nordlicht (Aurora Borealis) ist ein verbreitetes Naturphänomen, das meist oberhalb des Polarkreises zwischen Spätherbst und Frühjahr beobachtet werden kann. Der Nordlicht-Gürtel trifft Nordnorwegen auf den Lofoten-Inseln und folgt der Küste bis hinauf zum Nordkap. Daher bietet keine andere Region der Erde bessere Chancen, das Licht zu sehen. Erfahren Sie mehr über das Nordlicht.

Im Sommer hingegen geht die Sonne über dem Polarkreis nicht unter. Besucher in Nordnorwegen genießen 24 Stunden Tageslicht – das Phänomen ist bekannt als Mitternachtssonne.

Wikinger

Berühmt für Bootsbau und Navigation, hatten die Wikinger dennoch den Ruf als Plünderer. Sie waren jedoch auch Händler, Entdecker und Siedler, und das Erbe der Wikingerzeit (800 – 1050 n. Chr.) besteht fort. Das Wikingerschiffmuseum in Oslo ist die Heimat der zwei besterhaltenen hölzernen Wikinger-Langschiffe, beide aus dem neunten Jahrhundert. Das Lofotr Wikingermuseum in Borg (auf den Lofoten), das Karmøy Kulturopplevelser in Rogaland und das Nationale Kulturcenter Stiklestad in Nord-Trøndelag sind geeignete Orte, um mehr über die Geschichte der Wikinger zu erfahren. Erfahren Sie mehr über die Wikinger.

Das Volk der Samen

Die Samen sind die Ureinwohner Norwegens. Sie sind bekannt für ihre bunten Trachten und ihre riesigen Rentierherden. Die Samen leben seit mehr als 10.000 Jahren im Norden Skandinaviens. Die in Nordnorwegen gelegene heutige Hauptstadt der Samen, Karasjok (Bevölkerung: 3.000 Einwohner), ist Sitz des Parlaments und ein Zentrum samischer Kultur. Die Rentierzucht ist noch immer von zentraler Bedeutung. Die Tiere liefern Fleisch und Fell und werden für den Transport genutzt. Im Winter sind Rentier-Schlittenfahrten sehr beliebt.

Wintersport

Norwegens Erfolg bei den Olympischen Winterspielen ist konkurrenzlos – das Land hat 329 Medaillen (118 Mal Gold, 111 Mal Silber und 100 Mal Bronze) geholt. Die besten Spiele für Norwegen waren die Olympischen Winterspiele in Lillehammer 1994, als Norwegen auf heimischem Boden an der Spitze des Medaillenspiegels stand und 26 Medaillen gewann, davon 10 Mal Gold. Zu den bekanntesten Wintersportlern der letzten Jahre gehören die Langläufer Marit Bjørgen und Petter Northug, der Snowboarder Terje Håkonsen und der Skirennfahrer Aksel Lund Svindal. Erfahren Sie mehr über Skifahren in Norwegen.

Wildlife

Wildlife-Enthusiasten werden in Norwegen verwöhnt – Elche, Rentiere, Hirsche, Luchse und Füchse leben in freier Wildbahn. Möglicherweise sehen Sie Wölfe in den entlegensten Gebieten Ostnorwegens, Schwarzbären im Pasviktal in der Finnmark, Eisbären auf Svalbard und sogar Moschusochsen – Nachkommen der Überlebenden der letzten Eiszeit – in Dovre. Norwegen ist auch die Heimat der zwei für Ornithologen weltweit interessantesten Vogelfelsen, Røst und Runde. Ebenfalls beliebt bei Vogelkundlern: die Varanger-Halbinsel in Nordnorwegen, die während der Saison vielen Zugvögeln als Quartier dient. Walsafaris sind vor der Küste der Vesterålen beliebt.

Die Königsfamilie

König Harald V., König von Norwegen, und Königin Sonja haben zwei Kinder: einen Sohn, Kronprinz Haakon, verheiratet mit der Kronprinzessin Mette-Marit, mit der er zwei Kinder hat; und eine Tochter, Prinzessin Märtha Louise, die mit Ari Mikael Behn verheiratet ist und mit ihm drei Kinder hat.

Der Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreisträger wird vom norwegischen Nobel-Komitee gewählt. Dies ist der einzige Nobelpreis, der nicht in Stockholm vergeben wird. Die Friedensnobelpreis-Zeremonie, bei der der Preisträger eine Dankesrede hält, findet jedes Jahr am 10. Dezember im Osloer Rathaus statt – dasselbe Datum, an dem Alfred Nobel im Jahre 1896 starb. Zu den aktuellen Preisträgern gehören US-Präsident Barack Obama, der chinesische Dissident Liu Xiaobo und die Frauenrechte-Verfechterinnen Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkol Karman. Erfahren Sie mehr über die Friedensnobelpreis-Zeremonie.

17. Mai, Norwegens Nationalfeiertag

Nach 400 Jahren als Teil der dänischen Autokratie bekam Norwegen eine eigene Verfassung. Diese wurde in Eidsvoll am 17. Mai 1814 unterzeichnet und Norwegen wurde Teil einer losen Union mit Schweden. Obwohl die volle Unabhängigkeit erst 1905 erreicht wurde, bleibt der Tag der Verfassung Norwegens offizieller Nationalfeiertag. Heute wird er mit einem Festzug der Kinder (anstatt Militärparaden) und Festlichkeiten in ganz Norwegen gefeiert. Traditionelle „Bunads“ (Trachten) werden von vielen Norwegern an diesem Tag getragen. Erfahren Sie mehr über den 17. Mai.

Angeln

Einzigartige Möglichkeiten, in Süß- oder Meereswasser zu fischen, machen Norwegen zu einer besonderen Destination für Angler. Seit die ersten britischen Angler (auch Lachslords genannt) Norwegen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts für sich entdeckten, ist Norwegen eine Art spirituelle Heimat des Angelns. Hier finden Sie alles für einen tollen Angelurlaub: viele Gewässer, eine intakte Umwelt und große Fische, etwa Lachs, Forelle, Hecht, Kabeljau und Heilbutt. Mit 83.281 Kilometern Küste, mehr als 400 Lachsflüssen und unzähligen anderen befischbaren Flüssen, Bächen und Seen kommt es zu keiner Überfischung und die Fische erreichen eine beträchtliche Größe. Erfahren Sie mehr über Angeln in Norwegen.

Polarkreis und Nordkap

Die Überquerung des Polarkreises und der Besuch des Nordkaps (Europas nördlichster Punkt) sind ein absolutes Muss für viele Urlauber in Nordnorwegen. Erfahren Sie mehr über das arktische Norwegen.

Weihnachten in Norwegen

Die Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit in Norwegen. Kerzen erhellen die Häuser während der kalten, dunklen Wintermonate. In den meisten norwegischen Städten finden während dieser Zeit Weihnachtsmessen und -märkte, saisonale Konzerte und Theatervorstellungen statt. Oslos größter Weihnachtsmarkt befindet sich am Freilichtmuseum auf Bygdøy. Bergen ist berühmt für die Lebkuchen-Stadt, die jedes Jahr auf Torgallmenningen errichtet wird. Im Dezember ist die Bergbaustadt Røros in Ostnorwegen ein wahrhaft magischer Ort. Ein Besuch in Tregaardens Weihnachtshaus in Drøbak ist ein absolutes Muss – dies ist der einzig dauerhaft geöffnete Weihnachtsladen Skandinaviens. Zu den typischen Weihnachtsgerichten gehören Ribbe (gebratener Schweinebauch), Pinnekjøtt (gesalzene und getrocknete, manchmal auch geräucherte Lammrippen) und Lutefisk (Stockfisch, der vor dem Kochen in Wasser und Lauge eingeweicht wurde). Erfahren Sie mehr über die norwegische Küche.

Statistiken: ssb.no

Allgemeines über Norwegen

Politisches System: Konstitutionelle Monarchie und parlamentarische Demokratie

Regierungschef: Ministerpräsidentin Erna Solberg
Bevölkerung: 5.137.679 Einwohner (Stand 1. Juli 2014)
Hauptstadt: Oslo
Wichtigste Städte für den Tourismus:
Oslo (925.288 Einwohner), Bergen (247.731), Stavanger (203.771), Trondheim (169.972), Kristiansand (64.692), Tromsø (72.066), Ålesund (44.417).
Sprachen: Norwegisch (bokmål), Neunorwegisch (nynorsk) und Samisch
Religion: Kirche von Norwegen (evangelisch-lutherisch)
Währung: Norwegische Kronen (NOK) 1 Krone = 100 Öre
Zeitzone: Greenwich-Zeit (GMT) +1

Bildnachweis: www.visit-norway.com

 

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