Wer San Francisco ganz anders erleben möchte, der kann außerhalb der Metropole die Weinberge und die Schönheit der Westküste erforschen. Unweit der Stadtgrenzen liegen die Weinbaugebiete Napa Valley und Sonoma County.

Napa Valley

Von San Francisco aus erreicht man nach knapp einer Stunde Autofahrt das weltweit bekannte Napa Valley: das Weinanbaugebiet liegt im gleichnamigen Napa County. Das etwa 50 Kilometer lange und nur wenige Kilometer breite Tal ist eines der kleinsten Weinanbaugebiete der Welt. Mit über 150 Restaurants, 125 Unterkünften, diversen Outdoor-Aktivitäten, Kunstgalerien und Events bietet es jedoch viele Freizeitangebote und kulinarische Erlebnisse.

Für ein außergewöhnliches Weinerlebnis lohnt sich ein Besuch der Gegend zwischen Oakville und Rutherford, die übersät ist mit über 60 verschiedenen Weingütern. Das Angebot reicht von kleinen, persönlichen Boutique-Weingütern bis hin zu den namhaften Größen der Branche. Hier kann man an einem Wein nippen, während man durch einen Skulpturenpark flaniert oder ein edles Schlückchen direkt aus dem Fass ergattern. Braucht man eine Pause von den Trauben, gibt es auch die Möglichkeit, Olivenöl zu verkosten.

So abwechslungsreich wie San Francisco sind auch die Städte im Napa Valley: Im südlichen Teil des Tals liegt American Canyon, welches mit Golfplätzen und Naturschutzgebieten ein Ziel für Aktivreisende ist. Die Stadt Yountville bezeichnet sich selbst als kulinarische Hauptstadt des Tals. Hier finden sich einige berühmte Gastronomen und Sterneköche, aber auch ein ungezwungenes Abendessen in einem der weniger bekannten Restaurants wird die Geschmacksnerven zum Tanzen bringen. In Yountville lohnt es sich außerdem, früh aufzustehen: In den Morgenstunden kann man bewundern, wie Heißluftballons im Himmel über die ausladende Landschaft des Tals hinwegschweben. Calistoga hingegen ist bekannt für seine Spas und heißen Quellen. Hier lässt es sich etwa bei einem Schlammbad in wohltuender Vulkanasche wunderbar entspannen nachdem man bei einer Wanderung die spektakuläre Umgebung erkundet hat.

In der Cabernet Saison zwischen November und April legt sich eine ruhigere, intime Atmosphäre über das Tal. Bei milden Temperaturen kann man bei einem gemütlichen Kurzausflug herzhaft schlemmen, in Spas entspannen und vielleicht sogar den einen oder anderen Winzer und Künstler persönlich kennenlernen.

Sonoma County

Angrenzend an Napa liegt das Sonoma County, das eine ähnlich spektakuläre Kulisse bietet. Die Region lockt Touristen mit traumhafter Landschaft, Weltklasse-Weinen, köstlichem Essen direkt vom Erzeuger, bezaubernden kleinen Städten und einer dynamischen Kunstszene. Nach etwa einer Stunde Fahrt von San Francisco aus hat man die Qual der Wahl zwischen mehr als 425 verschiedenen Winzern, deren Besuch über das Wein trinken hinausgeht.

St. Francis Winery & Vinevards beispielsweise bietet ein mehrgängiges Menü mit dazu passenden Weinen.  Eine „Tram Tour“ durch die biodynamischen Weinberge kann man bei Benzinger Family erleben und bei Ledon Winery & Vineyards werden die Weine in einer modernen Burg mit gotischen Elementen verköstigt. Wer Abwechslung vom Wein sucht, kann der Sonoma County Beer, Cider und Spirits Karte folgen, um Craftbierbrauereien, Schnapsbrennereien und Apfelweinhäuser zu finden.

Allgemeine Informationen zu San Francisco finden Reisende auf der deutschsprachigen Website www.sftravel.com/de. San Francisco ist über den San Francisco International Airport von allen wichtigen Flughäfen im deutschsprachigen Raum zu erreichen. Informationen zu den Flugverbindungen gibt es unter www.flysfo.com.

Fotos:. © Sonoma County Tourism

Restaurants, die man in San Francisco besuchen sollte:

Brown Sugar Kitchen, Ferry Building

Heißt ersehnt ist dieses Jahr die Eröffnung des Brown Sugar Kitchen in San Franciscos Ferry Building. Das neue Restaurant der amerikanischen Celebrity-Köchin Tanya Holland steht für authentischen Soul Food vom Feinsten. Ein Blick auf die Speisekarte genügt und es läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Tanya Holland ist in den USA eine überall bekannte Fernseh-Erscheinung und tritt regelmäßig in der Today Show auf, wirkte bei der Sendung „Top Chef“ mit und hatte mit „Melting Pot Soul Kitchen“ sogar eine eigene Kochsendung. Es sollte für sie also nicht schwer sein, ihr neues Restaurant zu füllen – da heißt es frühzeitig reservieren!

Eight Tables by George Chen, 8 Kenneth Rexroth Place adjacent to 644 Broadway

Auch George Chen, Inhaber und Chefkoch des ehemals legendären Betelnut im Marina District, zählt zur Koch-Prominenz in San Francisco und der Bay Area. Mit Eight Tables wagte er jüngst etwas Neues und kreierte einen Esstempel im Stil der chinesischen Haute-Cuisine „shifan tsui“. An den acht Tischen werden ausschließlich exquisite Luxusmenüs serviert. Die Atmosphäre erinnert an einen privaten Elite-Club. Entsprechend tief muss man in die Tasche greifen: das acht-Gänge Menü kostet 225 US-Dollar pro Person. Die passenden Weine gibt es für 125 US-Dollar dazu.

True Laurel, 753 Alabama Street

Im True Laurel steht hingegen die Bar im Mittelpunkt, wo Kreationen wie „Prata-Tat“, „Golden Child“ und „Lightning in a Bottle“ serviert werden – dekoriert mit frischen Bio-Zutaten wie Rhabarber, Sellerie und Co versteht sich. Dazu gibt es ein Tasting-Menü aus passenden Speisen – allesamt verspielte Versionen von Comfort Food-Klassikern wie Ramen, Baked Potatoe und Dungeness Crab. Die kleine Cocktail-Bar mit Restaurant liegt in San Franciscos hippen Mission District und ist seit Ende Dezember 2017 geöffnet. Was das Design angeht, so orientiert sich der Laden am Industrial-Trend und lockt die coole Crowd mit einer Mischung aus Beton, knalligen Blau- und Gelb-Tönen sowie grobem Holz. Inhaber David Barzelay und Bar-Chef Nicolas Torres sind durch ihr erstes Projekt Lazy Bear bereits bestens bekannte Gesichter der Gastro-Szene San Franciscos.

Angler, 132 The Embarcadero

Zum Aufstieg San Franciscos als international gefeierte Michelin-Metropole hat sicher auch er beigetragen: Joshua Skenes, Gründer und Chefkoch des Drei-Sterne-Restaurants Saison, das ursprünglich als Pop-Up Restaurant startete, mittlerweile aber zu den 50 besten Restaurants weltweit zählt. Mit Angler startet Skenes nun ein neues Projekt – lässiger und ungezwungener als Saison. Der Fokus soll auf authentischer Grill-Küche und Seafood liegen, alles über offenem Feuer gegart und mit frischen lokalen Zutaten serviert. Neben dem Essen dürfte auch das Ambiente vielversprechend sein. Immerhin hat sich Skenes mit der Location am Embarcadero eine der schönsten Lagen gesichert mit direktem Blick auf die San Francisco Bay. Die Eröffnung ist für den Sommer 2018 angekündigt.

Manufactory Food Hall, San Francisco International Airport

Last but not least wird auch am San Francisco International Airport kräftig geschlemmt. Fluggäste dürfen sich schon jetzt über die neue Manufactory Food Hall im Boarding-Bereich des Flughafens freuen, die ebenfalls dieses Jahr eröffnet wird. Das Projekt ist eine Gemeinschafts-Aktion der vier Köche Pim Techamuanvivit, Elisabeth Prueitt, Chad Robertson und Gabriela Camara. Dem drögen Flugzeug-Essen machen mexikanische Street-Food Klassiker wie Tacos und Breakfast Tortas sowie „Fast Food“ aller Art darunter frische Sandwiches, Salate und aus Thailand inspirierte Rice- und Nudel-Bowls kräftig Konkurrenz. Da heißt es Bon Appetit und Bon Voyage!

Über San Francisco:

„Everybody’s Favorite City“ – seinen Beinamen trägt San Francisco durch seine landschaftliche Schönheit, kulturellen Attraktionen, vielfältigen Communities und seine erstklassige Gastronomieszene verdientermaßen. Mit nur 49 Quadratkilometern Fläche lässt sich die kalifornische Metropole und ihre Sehenswürdigkeiten wie die Golden Gate Bridge, die Cable Cars, Alcatraz und das größte amerikanische Chinatown ideal zu Fuß erkunden. San Francisco gilt als die europäischste aller amerikanischen Städte und lockt mit einer großartigen Aussicht über den Pazifischen Ozean und die oft nebelverhangene, romantische San Francisco Bay. Die San Francisco Travel Association ist die offizielle Organisation für das Destinationsmarketing der Stadt und des Bezirks San Francisco. www.sftravel.com/de

Über den San Francisco International Airport:

San Franciscos internationaler Flughafen (SFO) bietet Direktflüge zu 49 internationalen Städten, die mit 41 internationalen Fluglinien angeflogen werden. In den USA gibt es Verbindungen zu 83 Städten mit 13 amerikanischen Airlines. Der größte Flughafen der Bay Area bietet kostenlosen W-LAN-Zugang ohne Werbung. Auf www.flysfo.com finden Reisende minutengenaue Informationen zu Starts und Landungen, Übersichtskarten, Transport sowie Shopping, Gastronomie und kulturelle Ausstellungen.