In Japan gibt es besondere Seen – man nennt Sie die fuji Five Lakes5 Fuji Seen (jap.: 富士五湖). Von diesen Plätzen aus hat man einen beeindruckenden Blick auf den Berg Fuji, den höchsten Berg Japans. Die Region liegt auf 900 Meter am nördlichen Auslauf des Berges.
- Kawaguchiko
- Saiko
- Shojiko
- Motosuko
- Yamanakako
Kawaguchiko (jap.: 河口湖, kawaguchiko)
Im Süden von Yamanashi liegt der Kawaguchiko See und ist ein Teil des Nationalparks. Mit einer Fläche von 6,1 Quadratkilometern ist er der zweitgrößte der Seenplatte. Mit seinen 19 Kilometer langen Küstenlinie bietet er das längste Ufer der Seen. Teilweise wachsen am Ufer Kirschbäume und japanischer Ahorn, was ihn im Frühling sehr beliebt macht. Von hier aus starten auch die Klettertouren auf den Fuji. Der Themenpark Kawaguchiko Musik Forest und der Mount Fuji Panoramic Ropeway mit SEilbahn führt auf den Berg Tenjo, von dem aus man den See Kawguchi mit dem Fuji im Hintergrund genießen kann. Der Fujiyoshida Sengen Schrein, der mit dem Berg Fuji eng verbunden ist, zieht Gläubige an, welche die Shinto Gottheit Prinzessin Konchanasakuya verehren.
Saiko jap.: 西湖, saiko),
Neben Kawaguchiko liegt der Saiko See mit einer Fläche von 2,1 Quadratkilometer. Hier reisen Interessierte hin, um die unberührte Natur zu genießen. Wandern, Baden und Kajakfahren liegen hier hoch im Kurs. Bewaldete Berge umrahmen das Wasser, durch die man auf Pfaden wandern kann. Zum Übernachten stehen ein paar Campingplätze zur Verfügung. Besonders reizvoll ist hier der Herbst, wenn sich der Wald in ein goldenes Lichtermeer verwandelt. Ein historisches Bauerndorf wurde als Freilichtmuseum renoviert und zeigt traditionelles Handwerk. Bekannt sind auch die verschiedenen Höhlen, die durch den Ausbruch des Fuji entstanden sind. Geöffnet für Besucher sind die Eishöhle, Fledermaushöhle und Windhöhle.
Shojiko (jap.: 精進湖, shojiko)
Der kleinste See im Verbund der 5 Seen in Japan ist der Shoji See mit einer Fläche von Quadratkilometern. Touristisch nicht so gut ausgebaut gibt es vereinzelt Hotels und Campingplätze. Beliebt bei Surfern und Sportfischern nennt man ihn auch die „Schweiz von Ostasien“. Ein englischer Forscher in der Meji Zeit prägte diesen Vergleich, da ihn die Berge an die Schweiz erinnerten. Vom Westufer aus hat man den besten Blick auf den Fuji und den Berg Omuro – ein erloschener Vulkan.
Motosuko (jap.: 本栖湖, motosuko)
Motosuko liegt in den Five Lakes am westlichsten. Mit einer Fläche von 4,7 Quadratkilometern ist er angeblich über unterirdische Wasserstraßen mit dem See Sai und Shoji verbunden. Vor dem Vulkanausbruch im 9. Jahrhundert waren diese 3 Seen ein großer. Mit einer Tiefe von 121,6 Metern ist er der tiefste See der Fuji Five Lakes. Der See gefriert selbst im Winter nicht, da seine Wassertemperatur nie unter 4 Grad Celius sinkt. Schwer zu erreichen ist er touristisch nicht erschlossen. Camping, Boote Fahren und angeln stehen hier große im Kurs. Von Mitte April bis Anfang Juni findet hier das Fuji Shibazakura Festival statt. Hier entstand das Motiv auf den alten 5.000 Yen Scheinen, heute ziert das Bild die Rückseite des 1.000 Yen schein.
Yamanakako (jap.: 山中湖, yamanakako)
Der größte See bei den Fuji Five Lakes ist der Yamanakako mit 6,5 Quadratkilometer. Er liegt östlich vom Fuji. Das westliche und östliche Ufer ist touristisch gut ausgebaut. Das naturbelassene Ostufer bietet einen traumhaften Blick auf den Fuji. Er ist Weltkulturerbe und Teil des Nationalparks.
Im Sommer bereichern Sportcamps das touristische Angebot.
Panorama Dai – die Aussichtsplattform am südöstlichen Ufer des Sees befindet sich auf halber Höhe des Fußweges zum Berg Myojin (jap.: 明神山, myojinyama). Kleine Hütten und Campingplätze locken Abenteurer bei schönem Wetter zum Gleitschirmfliegen.
Fuji Five Lakes Region
Das ganze Jahr ist die Fuji Five Lakes Region bereist werden. Die Blütenpracht und Naturwunder bieten zu jeder Jahreszeit einen besonderen Reiz. Der Oishi Park am nördlichen Ufer des Kawaguchiko lockt im Frühjahr mit seinen Kirschblüten zum Sakurafest. Im Herbst genießt man die Koyo Schönheit der bunten Blätter. Aufgrund der höheren Lage ist die Region bei Stadtmenschen im Sommer aufgrund der niedrigeren Temperaturen zu Tokyo sehr beliebt. Den Fuji sieht man am klarsten in den Morgenstunden von Oktober bis Februar.
Bergsteiger sind von Anfang Juli bis September in der Region.
Anreise von Tokyo: Der Ort Kawaguchiko ist oft Ausgangsort für die Reise zu den Fuji Five Lakes. Von Hier fährt ein Expressbus zum Bahnhof Kawguchiko. Ebenfalls kann man mit dem Bus reisen. Als wichtiger Verkehrhknotenpunkt kann man von Fujisan und Kawaguchiko die Fuji Five Lakes mit Regionalbussen erreichen und auch die „Fuji Subaru Line 5th Station“, eine der beliebtesten Startpunkte auf dem Yoshida Wanderweg des Berges Fuji.




