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es wird laut und grell im Nationaltheater! Aber eben nicht nur. Die drei Ballette, die Sie an einem Abend in Portrait Wayne McGregor sehen, sind auch zart und anmutig. Das ist die große Kunst des Wayne McGregor – Haus-Choreograph des Royal Ballet London, studierter Semiotiker und Professor für Choreographie: Egal ob Medizin, Philosophie, Physik, Genetik oder Malerei – es gibt quasi nichts, das ihm nicht als Inspirationsquelle dienen könnte. Die internationale Presse feiert den 48-jährigen Briten als den Abenteurer und zielstrebigen Expermentierer unter den zeitgenössischen Choreographen. Seine Stücke zeichnen sich durch seine ganz eigene Handschrift aus, wobei er sich kongenial aus dem klassischen, neoklassischen und modern-zeitgenössischen Bewegungsrepertoire bedient und einen Stil kreiert, der sich jeder Kategorisierung widersetzt.
Ab dem 1. Februar stehen die drei Werke Kairos, Sunyata und Borderlands zum ersten Mal in dieser Spielzeit wieder als Portrait Wayne McGregor auf dem Spielplan.
 
Freuen Sie sich mit uns auf einen energiegeladenen und inspirierenden Abend!

Vorstellungen:
 
01.02.2019 19.30 Uhr
04.02.2019 19.30 Uhr
17.02.2019 19.30 Uhr

SUNYATA – COPYRIGHT BAYERISCHES STAATSBALLETT

Sunyata
Zurücklehnen und Durchatmen: Sunyata bildet den ruhigen Mittelpol des Abends. Ausgehend von dem sphärischen Musikstück Circle Maps der zeitgenössischen finnischen Komponistin Kaija Saariaho, kreierte McGregor das Werk vergangenes Jahr gemeinsam mit dem Ensemble des Bayerischen Staatsballetts. Das Musikstück basiert inhaltlich auf Gedichten des persischen Sufi-Mystikers Rumi. Der Titel Sunyata bezieht sich auf das buddhistische Ideal der Leere, die positiv konnotiert ist: ein Raum, in dem sich alles gegenseitig bedingt, in dem alles aber auch nichts ist – ein Nichts, in dem das Potenzial zur Kreation steckt.
 
Foto Copyright BAYERISCHES STAATSBALLETT
Borderlands
Jetzt gibt’s was auf die Ohren! Für Borderlands, dem Finalstück des Abends für 12 Tänzer, war der Bauhaus-Künstler und Farbtheoretiker Josef Albers, dessen farbenfrohe, geometrische Bilder mit der optischen Wahrnehmung des Betrachters spielen, der Ideengeber. McGregor setzt den kaum wahrnehmbaren Schwellenbereich zwischen zwei Farbflächen im Tanz um und macht ihn erlebbar. Durch das Zusammenspiel von Licht, Kostüm und Musik – in diesem Teil vom Band gespielt – besonders aber durch seine choreographischen Übersetzungen gelingt dem Choreographen ein temporeiches, hoch virtuoses Spiel mit der Wahrnehmung.
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