Der neue Oktoberfestmasskrug

von | 19 Aug 2015 | Aktuell, Blog, Oktoberfest

Der neue Oktoberfestmasskrug für die Wiesn 2015 wurde von der Stadt München im Hacker Festzelt vorgestellt.

Der Sammlerkrug gehört zur Oktoberfesttradtion. Jedes Jahr wird ein neues Motiv in einem Wettbewerb ausgewählt, dass dann auf Plakaten, Souvenirs und dem Sammlerkrug das Image der aktuellen Wiesn transportiert. Wer ein besonders wertvolles Souvenir wünscht, der kann den Sammlerkrug mit Zinndeckel erwerben. Auf dem Deckel zeigt sich das Bildnis des Schaustellers Michael August Schichtl (1851 – 1911). Wiesnbesucher kennen den Ruf – „auf gehts zum Schichtl“ – Angefangen hat er auf dem Oktoberfest mit einem Zaubertheater, dass er mit seinen Brüdern betrieb. Geschäftstüchtig erweiterte er seine Show um ein reisendes Varieté mit wechselnden Artisten in einem Nummernprogramm. Bis heute hat sich die Standardnummer – die Illusion „Enthauptung einer lebenden Person mittels Guillotine“ erhalten.

Den Schichtl gibt es heute noch und er gehört zum Oktoberfest wie das Bier.

Der Oktoberfestsammlerkrug hat seit 100 Jahren seine Form erhalten. Die Feinarbeit am Sammlerstück erfordert viele Arbeitsschritte und wird nach traditioneller Handwerkskunst von der Firma Rastal ausgeführt.

André Hartmann Kabarettist mit Herrn Schmid bei der Vorstellung des offiziellen Sammlerkruges

Auch traditionell ist die Vorstellung des offiziellen Oktoberfestsammlerkruges im Kreis der Wiesnwirte und Brauereivorständen im fast fertigen Hacker Festzelt. Wortakrobat André Hartmann aus Starnberg nahm das Oktoberfest mit seiner virtuosen Stimmvielfalt unter die Lupe und präsentierte den diesjährigen Krug.

André Hartmann ist bekannt als Double von Gerhard Schröder und Christian Ude beim Starkbieranstich am Nockherberg. Als Pianist und Kabarettist hat er bereits mit 25 Jahren alle sechs Kontinente bespielt. An der Hochschule für Musik und Theater zum Musiklehrer an Gymnasien ausgebildet, umfasst sein musikalisches Repertoire die ganze Breite von Klassik bis Rock und seine enorme Wandlungsfähigkeit, auch stimmlich, erlaubt ihm darstellerische Schmankerl.

Der gebürtige Starnberger engagiert sich im gemeinnützigen Verein „Nepalhilfe Starnberg e.V.“, den er 1998 gründete.

Das Oktoberfestmotiv auf dem Krug:

Mit Moritz Breitenhuber gewann zum dritten Mal seit 2007 ein Student der Münchner Akademie U5 in der Einsteinstraße München den Oktoberfest-Plakatwettbewerb. Unter 23 Entwürfen von 13 TeilnehmerInnen wählte die Jury (Referat für Arbeit und Wirtschaft, fünf Mitglieder des Stadtrats München, sechs FachpreisrichterInnen aus Wirtschaft und Design) seine typografische Kollage „Bavaria“ aus. Moritz Breitenhuber ist ein begeisterter Wiesngänger, kommt aus Starnberg und lebt derzeit in Neuried.

 

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