12. Jun 2015 | Aktuell, Blog, Kulturveranstalter

M8mit die Kammerspiele München im Juni

Birgit M. Widmann

M8mit Kammerspiele München

 

Samstag, 13.06.2015 und Sonntag 14.06.2015

M8MIT!, das Festival der Theaterjugendclubs. Regieassistenten der Münchner Kammerspiele haben zusammen mit Jugendlichen eigene Stücke entwickelt. Ausgehend von Ideen, die auf die Bühne müssen, wagen sie zusammen szenische Experimente. Und spielen Theater – in letzter Konsequenz vor Publikum auf der Werkraumbühne. Es inszenieren Caitlin van der Maas, Verena Regensburger, Jens Bluhm, Lucia Olbrich und Karnik Gregorian.
Montag, 15.06.2015

Drei Vorstellungen von TAUBERBACH des belgischen Regisseurs und Choreographen Alain Platel. Ausgangspunkt der weltweit erfolgreichen Produktion ist sowohl die Dokumentation „Estamira“ über eine schizophrene Frau, die in Brasilien auf einer Müllkippe lebt, als auch „Tauber Bach“, ein Projekt, bei dem Gehörlose Musik von Bach singen. Alain Platel hat mit seinen fünf Performern und der holländischen Schauspielerin Elsie de Brauw  eine assoziative Bühnensprache entwickelt, im Grenzgebiet von Bewegung und Sprache, Bewusstsein und Instinkt. Die Koproduktion mit les ballets C de la B gastierte nach der Uraufführung an den Münchner Kammerspielen u.a. in Paris, Amsterdam, London, Barcelona, Brüssel, Oslo und Gent.

Selten war die rohe Poesie in Alain Platels Tanztheater so klar und so fundamental rührend wie in diesem kleinen Meisterwerk. De Standaard

Mittwoch 17.6.2015

Lesung IMMER GEHT’S WEITER… von und mit der Schauspielerin Ursula Werner.

Donnerstag 18.06.2015

Meg Stuarts neue Produktion feiert am Do 18.6. ihre Uraufführung an den Münchner Kammerspielen. In UNTIL OUR HEARTS STOP finden sich sechs Performer und drei Musiker an einem Ort zusammen, der sowohl Nachtclub als auch Arena ist: ein unsicheres, brodelndes Refugium, ein Ort des Begehrens und der Illusion. Zu den Klängen von pochendem Bass, Klavier und Schlagzeug – zwischen Improvisation und Komposition – unternehmen sie optimistische Versuche, unmögliche Fristen einzuhalten. Die Choreographin lässt sich für ihre neue Arbeit von Menschen inspirieren, die sich aus der realen Welt zurückziehen und nach eigenen, selbst konstruierten Regeln leben.

Ich möchte untersuchen, wie sich Verbindungen zwischen Menschen herstellen, die keinen Kontakt mit der Welt haben möchten.
Meg Stuart

Fr 19.6. und Sa 20.6.

Gastspiel DEUTSCHSTUNDE des Thalia Theater Hamburg in der Inszenierung von Johan Simons. Siegfried Lenzeindringliche Geschichte handelt von einem durch die Nationalsozialisten beschlossenen Malverbot und seiner komplizierten Durchsetzung auf dem norddeutschen Land. Jenseits der großen weltpolitischen Ereignisse zeichnet Lenz eine unspektakuläre Tragödie über Pflicht und Pflichtvergessenheit. Johan Simons, der selbst als Kind eine Überschwemmungskatastrophe erlebte, findet darin, wie Lenz seine Figuren gegen die Weite der norddeutschen Landschaft stellt, die Ausgesetztheit, die Verlorenheit des Menschen in der Natur wieder. Es spielen Jens Harzer, Sebastian Rudolph, Ferdinand Reinsch, Jörg Pohl, Sebastian Zimmler, Franziska Hartmann und Gabriela Maria Schmeide.

Jenseits der Illustration: Großartig und radikal plausibel inszeniert Johan Simons „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz am Thalia Theater. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Dienstag, 23.6.2015

Es diskutieren u.a. Johan Simons, Doris Dziersk und Richard Siegal zum Thema KUNST IM RAUM ODER RAUM DER KUNST? im Rahmen der Reihe PERFORMING ARCHITECTURE des Goethe-Instituts.

Mittwoch, 24.6.2015

Es diskutieren Tanil Bora (Ankara), Yasemin Inceoglu (Istanbul) und Ismail Saymaz (Istanbul) unter dem Titel RECHTER TERROR, STAAT UND AUFKLÄRUNG zur Bedeutung des NSU-Komplexes von der Türkei aus gesehen.

26.6., 27.6. und 28.6.

Die letzten drei Abende unseres Stadtraumprojekt BUILDING CONVERSATION. Wie kommt ein Dialog zustande – und wie sprechen wir miteinander? Die niederländische Theatermacherin Lotte van den Berg und der bildende Künstler Daan ’t Sas dringen im Rahmen des diesjährigen Stadtprojekts zu den Grundlagen des Theaters vor. Theater als Ort der Kommunikation und Zusammenkunft, ein Raum, in dem Konflikte gezeigt und durchlebt werden. Inspiriert von Gesprächstechniken aus aller Welt werden Möglichkeiten und Formen entwickelt, um miteinander zu sprechen. Alle sind eingeladen.

Es gibt eine klare Struktur und eine Abfolge die wir setzen – bis zu einem gewissen Punkt. Ab dann wissen wir nicht mehr, was passieren wird. Lotte van den Berg

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