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gestern, 22.01.2019 war das Pressegespräch in der Alexander Tutsek-Stiftung mit Maleachi-Bühringer, Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek und Dr. Inka Graeve Ingelmann über den Ankauf der bedeutenden Fotoserie „The Brown Sisters“ von Nicholas Nixon für die Pinakothek der Moderne in München.

2015 konnte man die Serie “The Brown Sisters” in der Pinakothek der Moderne in einer Ausstellung bewundern. Damals war es eine Leihgabe für den Ausstellungsbereich Fotografie und neue Medien, der seit dem Jahre 2002 unter der Leitung der Kuratorin Frau Dr. Inka Graeve Ingelmann besteht.

Dank der Unterstützung der Alexander Tutsek-Stiftung konnten nun die 44 Werke aus einer Privatsammlung in das Eigentum der bayerischen Staatsgemäldesammlung übergehen. Die Fotoserie von Nixon dokumentiert sensibel die Lebensjahre der vier Geschwister und zeigt die jährlichen Veränderungen in Form von Ausdruck, Gestik und Schönheit. Sie wäre zentraler Baustein jeder Sammlung. Weltweit ist laut Aussage von Frau Dr. Inka Graeve Ingelmann diese Sammlung nur in drei Häusern vorhanden: Fundación Mapfre in Madrid, dem Modern Art Museum im US-amerikanischen Fort Worth und nun in der Pinakothek der Moderne in München, Deutschland. Gezeigt werden die Werke im Museum wahrscheinlich innerhalb der nächsten zwei Jahre, eingebunden in eine Gemeinschaftsausstellung.

„Uns ist bewusst, dass öffentliche Museen ohne private Unterstützung kaum noch in der Lage sind, signifikante Werke für ihre Sammlung anzukaufen. Herausragende Arbeiten sind aber für den Ausbau einer international beachteten Sammlung, die Reputation des jeweiligen Hauses, sowie für die Stadt München und den Freistaat Bayern unerlässlich. Sie dienen als kulturelle Botschafter“, sagt die Vorstandsvorsitzende der Alexander Tutsek-Stiftung, Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek.

Goldmann PR, 22.01.19 Pressekonferenz Alexander Tutsek-Stiftung. Das Begleitbuch zur Ausstellung in englisch ist leider vergriffen. Geplant ist eine neue Auflage in deutscher Sprache. Foto: Marion Vogel

Die Alexander Tutsek-Stiftung

Die Alexander Tutsek-Stiftung widmet sich den Bereichen Wissenschaft und Kunst. Hier bewusst für das Spezielle, das Besondere oder auch das Vernachlässigte, Übersehene. Wissenschaftliche Studiengänge in den Fachbereichen Glas, Keramik, Steine und Erden unterstützen sie finanziell an Universitäten und Fachhochschulen. 2019 vergeben sie 30 Stipendien an begabte Studierende im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Im Bereich der Kunst engagiert sich die Stiftung im Bereich der zeitgenössischen Skulptur und modernen Fotografie.

Förderschwerpunkte sind Kunstprojekte von Kunstmuseen oder Institutionen, die aus dem gewöhnlichen Rahmen fallen. Darunter längerfristige Förderungen des Haus der Kunst und der Pinakothek der Moderne. Desweiteren engagiert sich die Stiftung international, beispielsweise das Fotomuseum Winterthur und die Kunstsammlung Veste in Coburg. Seit 2016 besteht ein Förderprogramm, welches die Ausbildung von Kunststudierenden im Fach Skulptur, Schwerpunkt Glas im Fokus hat. Gefördert werden großzügige Ausstattungen von Werkstätten, Verwirklichung studentischer Ausstellungsprojekte und die Produktion aufwändiger Kunstwerke.

Der Sitz der Gesellschaft ist in München in einer ehemaligen Bildhauervilla in Schwabing. Hier finden auch Ausstellungen eigener Sammlungen statt. So eröffnet am 22.03.2019 “primäre Gesten” – Fotografien von Robert Rauschberg aus China und Glasskulpturen von Mona Hatoum und Terry Winters .

Alexander Tutsek-Stiftung
Karl-Theodor-Straße 27
D-80803 München
https://www.atutsek-stiftung.de/



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