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      anlässlich des Weltfrauentages am 8. März haben wir einen speziellen Weltentdecker*innen-Workshop vorbereitet. Auf den Spuren der Weißen Büffelkalbfrau können die Teilnehmer*innen das Leben von Mädchen und Frauen der Plains-Indianer und ihre Frauenrituale kennenlernen. Spannend ist sicherlich die Frage, ob es auch weibliche Häuptlinge gibt oder gegeben hat.

      Wenn Elefanten im Porzellan auftreten, zeugt dies von Könnertum und Meisterschaft der Seladon-Keramiker*innen in Longquan in Südost-China. Prof. Dr. Mareile Flitsch wird Ihnen im Rahmen einer Lucian Scherman Lecture am 12. März die vollendete Kunstfertigkeit von Generationen von Keramik-Künstler*innen bis in die Gegenwart näherbringen. Auf ihrer langjährigen Suche nach dem perfekten Seladon hat die Zürcher Sinologin einzigartige Einblicke in Geschichte, Technologie und Wissen in der Seladon-Metropole Longquan gewonnen, die sie an diesem Abend weitergeben wird.

      Hellere Tage, kürzere Nächte, endlich Tag- und Nachtgleiche nach dem Winter. Mehr als 300 Millionen Menschen feiern dieses Ereignis seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten. Anlass genug, auch im Museum Fünf Kontinente am 22. März zusammen mit acht Kulturvereinen aus dem Netzwerk MORGEN e.V. einen Themen- und Familientag dem Frühlingsfest Nouruz zu widmen. Alle großen und kleinen Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz, Vorträgen und kulinarischen Spezialitäten.

      Vom Vater zum Sohn, von München nach Wien: Japan zur Meiji-Zeit. Die Sammlung Heinrich von Siebold. Diese Sonderausstellung ist bis 10. Mai 2020 im Weltmuseum Wien zu sehen. Heinrich von Siebold (1852–1908), der Sohn Philipp Franz von Siebolds, kam als Jugendlicher nach Japan und verbrachte dort den größten Teil seines Lebens als Dolmetscher in Tokyo. Es war die Zeit des Überganges vom Shogunat zur Meiji-Periode (1868–1912) und zu einer neuen Politik der Öffnung des Landes. Die gesellschaftliche Umwälzung bedingte, dass viele Kult- und Gebrauchsgegenstände der Shogun-Zeit nicht mehr benötigt wurden und in den Besitz von Sammlern wie Heinrich von Siebold übergingen. Er überließ sie schließlich 1888 Kaiser Franz Joseph I. für das k. u. k. Naturhistorische Museum in Wien. Die Ausstellung thematisiert den Weg der Sammlung ins Weltmuseum Wien und verfolgt deren Spur.

      Nutzen Sie bis 10. Mai 2020 die einmalige Gelegenheit, die Ausstellung Collecting Japan im Museum Fünf Kontinente zu besuchen und gleichzeitig im Weltmuseum Wien die Sammlung zu Heinrich von Siebold in der Ausstellung Japan zur Meiji-Zeit zu erleben.

      Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder – in München und Wien