Schleierfälle an der Ammer

Es gibt einen wunderschönen Radweg: Ammer-Amper Weg: Zum Start kann mit dem Zug bis Oberammergau gefahren werden. Auch zahlreiche mögliche Einstiegspunkte/Ausstiegspunkte können mit der Bahn oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden.




Dieser einzigartige Fernradweg durch die Bilderbuchkulisse des Bayerischen Voralpenlandes. Die Reise  beginnt an den Ammerquellen im Graswangtal, einem der schönsten Hochtäler der bayerischen Alpen. Am Passionsspielort Oberammergau lassen wir die Alpen hinter uns und tauchen ein in die Ammerlandschaften. Im Pfaffenwinkel verzaubert uns die malerische Hügellandschaft und zahlreiche Kulturdenkmäler.

Von Weilheim Richtung Ammersee schlängelt sich der Fahrradweg jetzt entlang der Amper. Die Städe Fürstenfeldbruck, Dachau und Freising liegen auf der Strecke. Wir erreichen Moosburg an der Isar, wo die Amper einmündet.

„Die Strecke von den Ammerquellen südlich von Oberammergau über den Ammersee bis nach Moosburg an der Isar ist ca. 200 km lang und gemütlich in 3-4 Tagesetappen zu bewältigen, wenn Sie nebenbei noch die schönen Ortschaften und Sehenswürdigkeiten besichtigen möchten.“

Zum Start kann mit dem Zug bis Oberammergau gefahren werden. Auch zahlreiche mögliche Einstiegspunkte/Ausstiegspunkte können mit der Bahn oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden.

Strecke und Ausschilderung

Die Strecke verläuft auf eigenen Radwegen und ruhigen Nebenstraßen ist gut beschildert. Der Ammer-Amper-Radweg ist meist flach und kann mit 7-Gang Rädern befahren werden. Einige Steigungen sind zu bewältigen, aber entlang der Flüsse ist der Weg eher eben.

Höhenprofil

Je nach Fahrtrichtung präsentiert sich der Ammer-Amper-Radweg als gemütliche Flusstour, die zu Beginn gemütliches Bergabradeln verspricht oder gegen Ende moderate Anstiege aufweist.

Verknüpfungen zu anderen Radwegen

Der Ammer-Amper-Radweg kann mit weiteren Radwegen kombiniert werden:  beispielsweise in Moosburg mit dem Isar-Radweg oderin Eching am Ammersee mit dem Ammersee-Radweg nach München. In Altenau gibt es Anschluss an den Bodensee-Königssee-Radweg. In Oberammergau kann man nach Garmisch-Partenkirchen bzw. nach Reutte in Tirol zur Via Claudia-Augusta weiterradeln.

Informationsmaterial, Karten und Broschüren

Für die Planung Ihrer Ammer-Amper-Radtour sind die Gratis-Prospekte der Orte und Attraktionen dieser wunderschönen Region eine große Hilfe.

Sagen rund um den Ammersee Amper Radweg

Wir zitieren aus „ogschaut, higschaut, nachgschaut“:

Das Ampermoos ist ein Stück einer immer rarer werdenden Natur- und Kulturlandschaft. Wir müssen es bewahren, wir brauchen es – für uns und die nachfolgenden Generationen, verfassungsrechtlich und gesetzlich verpflichtet dazu sind wir auch. „Seenschutzgebiete“ – so hat ein kluger Kopf einmal zu solchen Landschaften gesagt. (S. 48).

Es gibt eine Sage, die für manche Moorgebiete erzählt wird, z. B. am Chiemsee noch halbwegs bekannt ist, die bei uns aber eine besondere, mittlerweile auch schon wieder historische Erklärung gefunden hat: „In dem großen Moor, das sich einst zwischen Stegen am Ammersee und Grafrath erstreckte, hauste vor Zeiten ein unheimliches Gespenst. Obwohl kein Mensch es jemals gesehen hatte, zweifelte doch niemand an seinem Dasein. Viele hatten nämlich seine Stimme vernommen und waren nur durch eilige Flucht einem schrecklichen Schicksal entronnen. Manch fremder Wanderer aber, der die Gefahren der Gegend nicht kannte, ist dem schauerlichen Geist zum Opfer gefallen. So hat sich oft einer noch des Nachts, wenn ringsum Dunkelheit herrschte und nur die Irrlichter schemenhaft über das Moor huschten, auf den Weg gemacht. Da konnte es geschehen, daß er mit einem Mal, ganz in seiner Nähe, das angstvolle Brüllen einer verirrten Kuh hörte. Wenn er dann mitleidig dem verzweifelten Ruf folgte, um das arme Tier zu retten, rannte er blindlings in die tödliche Falle des Gespenstes. Er konnte die vermeindliche Kuh niemals erreichen, obwohl es ihm dauernd schien, als befände sie sich nur einige Schritte vor ihm. Immer weiter lockte der grausame Spuk auf diese Weise sein Opfer vom Weg ab, bis es den festen Boden verlor, von dem sumpfigen Morast gierig festgehalten und dann rettungslos in die Tiefe gezogen wurde. Viele Menschen wurden, nachdem sie eines Abends das Moor betreten hatten, niemals mehr gesehen. Und wenn die Einheimischen des Nachts das unheimliche Brüllen der Geisterkuh über die verrufene Gegend hallen hören, dann bekreuzigen sie sich und denken schaudernd an den Unglücklichen, der von dem teuflischen Spuk ins Verderben geführt wird.“

So erzählt uns Gisela Schinzel-Penth in den „Sagen und Legenden um das Fünfseenland“ die Geschichte der „Mooskuh“. Was aber hat es nun wirklich mit diesem Sagenwesen auf sich? (S. 49f.)

*Das Buch von Dr. Schlattmann und Herrn Volkmann berichtet über 8 wunderschöne Touren im Fünfseenland und der Umgebung und enthält umfangreiche Informationen zum Nachschlagen und lesen. Zu bestellen im Buchhandel: ISBN 3-00-011223-5

Weiterführender Link http://ammer-amper-radweg.com/

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Fähigkeiten

Gepostet am

27. Mai 2014