Das Wege- und Markierungskonzept für die südliche Fröttmaninger Heide in München ist fertig umgesetzt. Ein rund 20 Kilometer umfassendes Netz aus freigegebenen Wegen bietet eine sichere Orientierung im Naturschutzgebiet.

Hinweistafeln an den Eingängen, Markierungspfosten mit Plaketten und Richtungspfeile aus Holz weisen den sicheren Weg durch das Areal, das aufgrund der militärischen Nutzung seit dem 19. Jahrhundert leider stark mit Kampfmitteln belastet ist.
Die Fröttmaninger Heide liegt direkt vor den Toren der Stadt im Münchner Norden und zählt zu den wertvollsten Naturschätzen Bayerns. Mehr als 350 verschiedene Pflanzenarten und zahlreiche teils seltene Pilze, Moose und Flechten wurden auf der Fröttmaninger Heide festgestellt. Zum Schutz der Natur und um Gefährdungen für Menschen und Tiere durch Kampfmittel auszuschließen, dürfen ausschließlich die freigegebenen Wege und Flächen betreten werden. Hunde dürfen nur an der kurzen Leine geführt und die Wege ebenfalls nicht verlassen werden.

Die Stadt München bittet darum, Fälle von Vandalismus an den Wegemarkierungen umgehend bei der Polizei zu melden. Zerstörte oder beschädigte Markierungen haben zur Folge, dass die begehbaren Wege im Gelände nicht mehr eindeutig erkennbar sind. Dann besteht die Gefahr, dass Besucher*innen von den entmunitionierten Wegen abkommen, sich auf kampfmittelbelastete Flächen begeben und in Lebensgefahr geraten können. Infos zum Naturschutzgebiet Fröttmaninger Heide, den Schutzzonen und der Kampfmittelbelastung gibt es auf

www.t1p.de/froettmaninger-heide.