Frauenkirche München

Frauenkirche München

Wer München besucht, kommt an der Frauenkirche – dem Wahrzeichen Münchens – nicht vorbei. Im Stadtzentrum überragt sie die Gebäude der Innenstadt. Das ist auch einem Beschluss des Stadtrats zu verdanken. Denn kein Gebäude im Stadtkern darf höher gebaut werden, als die Türme der Frauenkirche.

„Dom zu unseren Lieben Frau in München“ heißt die Bischofskirche und der Sitz des Erzbischofs von München und Freising. Ihre Schutzherrin ist Maria.  Erbaut wurde  sie von 1468 bis 1468 von Jörg von Halspach.. Die beinah 100 Meter hohen Türme mit den  erst 1525 aufgesetzten „Welschen Hauben” sind an den Felsendom in Jerusalem angelehnt.

In der Kirche am Boden sieht man einen Fußabdruck. Einer Sage nach hätte diesen der Teufel hinterlassen. Angeblich verlangte er vom damaligen Bauherren, dass er hier eine Kirche ohne Fenster errichten sollte. Nicht dumm, wurde die Architektur so ausgelegt, dass die Fenster im Innenschiff nicht sichtbar sind. Als die Kirche fertig war und der Teufel kontrollierte, war er so erzürnt, dass er mit voller Wut auf den Boden stampfte und schnell die Kirche verließ. Nur noch sein Abdruck blieb zurück und er ward nie wieder gesehen.

Von den Türmen aus hat man einen grandiosen Blick über die gesamte Stadt. Nach einem engen Aufstieg über schmale Treppen führt ein Fahrstuhl hinauf zum Turm. Oben erwarten den Besucher die großen Glocken und ein Weitblick über die Stadt bis hin zu den Alpenketten.

Regelmäßig finden an Sonn- und Feiertagen Orgelkonzerte statt. Insgesamt umfasst die Frauenkirche vier Orgeln, die aus der Werkstatt von Georg Jann aus Alkhofen stammten. Sonntags um 10 Uhr und werktags um 9 Uhr und 17.30 Uhr finden Gottesdienste statt, Das Scheingrab von Ludwig IV von Bayern ist auf der rechten Seite am Hauptportal zu entdecken. Die Grabstätte der Wittelsbacher befindet sich jedoch in einer anderen Kirche am Marienplatz und kann ebenfalls besichtigt werden.

 

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Gepostet am

13. Mai 2020