Am 26. März 2022 eröffnet Ballettdirektor Igor Zelensky die Ballettfestwoche 2022 im Münchner Nationaltheater mit der dreiteiligen modernen Produktion Passagen, die unter anderem Uraufführungen von Marco Goecke und David Dawson verspricht.

Neben den bereits laufenden Proben für die Premiere von Passagen Ende März arbeitet das Ensemble derzeit auch an Paradigma und Schwanensee. Der moderne, 2021 erstaufgeführte Dreiteiler Paradigma mit Werken von Russell Maliphant, Sharon Eyal und Liam Scarlett steht ab Samstag, 5. Februar 2022, wieder im Nationaltheater auf dem Programm. Am Samstag, 19. Februar 2022, kehrt zudem der Klassiker Schwanensee zurück auf die Bühne.

Die beiden Tänzer Andrea Marino und Luca Giaccio sind zurück im Ensemble des Bayerischen Staatsballetts. Beide waren bis zur Spielzeit 2017/18 Mitglieder des Corps de ballets, bevor sie die Münchner Compagnie verließen, um sich beim Ballett Stockholm bzw. als freier Tänzer künstlerisch weiterzuentwickeln. Nun kehrt Andrea Marino als Halbsolist zurück, Luca Giaccio tanzt erneut in der Gruppe.

Neben zwei Vorstellungen der Neuproduktion Passagen stehen zwischen Samstag, 26. März 2022, und Sonntag, 3. April 2022, wie gewohnt die weiteren Höhepunkte der laufenden Spielzeit auf dem Programm:

Die Klassiker Schwanensee nach Ray Barra und Giselle nach Peter Wright, das moderne Handlungsballett Der Schneesturm von Andrey Kaydanovskiy sowie die im November 2021 in München erstaufgeführte Cinderella-Interpretation von Christopher Wheeldon. Ergänzt wird der Festwochenspielplan durch George Balanchines neoklassisches Meisterwerk Jewels und den modernen energiegeladenen Dreiteiler Paradigma, der Werke von Russell Maliphant, Sharon Eyal & Gai Behar sowie Liam Scarlett enthält.

Auch die Junior:innen dürfen ihr Können wieder im Rahmen einer Bosl-Matinée zeigen.Für die kleinen Zuschauer:innen bietet das Kind & Co-Programm des Bayerischen Staatsballetts zwei Spielballette zu Coppélia an. Das Familienballett von Roland Petit kehrt nach zweieinhalb Jahren am 16. April 2022 auf die Bühne des Nationaltheaters zurück.Die Besetzungen werden zeitnah auf www.staatsballett.de veröffentlicht.

Der neue Termin für den Start des Direktverkaufs am Schalter, per Telefon und Online ist der 5. März 2022.

Programmüberblick

  • Sonntag, 13. März 2022, 11.00 Uhr, Einführungsmatinee Passagen
  • Samstag, 26. März 2022, 19.30 Uhr, Passagen (PREMIERE)
  • Sonntag, 27. März 2022, 14.00 Uhr, SpielBallett Coppélia
  • Sonntag, 27. März 2022, 19.30 Uhr, Passagen
  • Montag, 28. März 2022, 19.30 Uhr, Paradigma
  • Dienstag, 29. März 2022, 19.30 Uhr, Jewels
  • Mittwoch, 30. März 2022, Schwanensee
  • Donnerstag, 31. März 2022, 19.30 Uhr, Der Schneesturm
  • Freitag, 1. April 2022, 19.30 Uhr, Giselle
  • Samstag, 2. April 2022, 19.30 Uhr, Cinderella
  • Sonntag, 3. April 2022, 14.00 Uhr, SpielBallett Coppélia
  • Sonntag, 3. April 2022, 18.00 Uhr, Cinderella

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause findet im Frühjahr 2022 im Nationaltheater wieder die traditionelle Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts statt. Direktor Igor Zelensky eröffnet das einwöchige Festival am 26. März 2022 mit der Premiere des modernen Dreiteilers Passagen: Alexei Ratmanskys Bilder einer Ausstellung und zwei Uraufführungen von Marco Goecke und David Dawson. Alle drei Choreographen befassen sich auf je eigene Weise mit Phänomenen von Übergängen. Anhand der Passagen-Metapher reflektiert der zeitgenössische Ballettabend das Verhältnis von Körper und Raum sowie unsere Bewegungs- und Handlungsspielräume.

Bilder einer AusstellungAlexei Ratmansky

2014 fürs New York City Ballet kreiert, entwirft Alexei Ratmansky zu Modest Mussorgskis gleichnamigem Klavierzyklus transitorische Momente zwischen den verschiedenen musikalisch vorgegebenen Stimmungen: Vor dem Hintergrund einer mit digitalen Mitteln verfremdeten Farbstudie von Wassily Kandinsky zeichnen die 12 Tänzer:innen mit neoklassischem Schrittmaterial melancholisch anmutende bis heiter beschwingte Bewegungsmuster auf die Bühne. Am Flügel sitzt Pianist Dmitry Mayboroda.

Affairs of the Heart – David Dawson

David Dawson beschreibt in Affairs of the Heart zum gleichnamigen Konzert für Violine und Streicher des Kanadiers Marjan Mozetich eine seelische Reise, die unterschiedlichste emotionale Stimmungen zu Tage treten lässt. Die Uraufführung ist zugleich die erste Arbeit von David Dawson für das Bayerische Staatsballett.

Kreation – Marco Goecke

In Marco Goeckes Neukreation, deren Titel noch nicht feststeht, wird die Passagen-Metapher mit einer Tanzsprache umgesetzt, die das Gestische als tänzerische Kommunikationsform begreift, die Brücken zu schlagen vermag. Zum Orchesterwerk Mannequin von Unsuk Chin gibt Marco Goecke mit seinem Gruppenstück für 11 Tänzer:innen ebenfalls sein Hausdebüt.Am Sonntag, 13. März 2022, 11.00 Uhr stellt Dramaturg Serge Honegger gemeinsam mit Mitwirkenden der Produktion in einer Einführungsmatinee diesen neuen Ballettabend vor. Ensemblemitglieder präsentieren erste Ausschnitte aus den Choreographien.

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