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Das  33. DOK.fest München wurde feierlich eröffnet: 1.200 Zuschauer.innen sahen im Deutschen Theater den Eröffnungsfilm OVER THE LIMIT, in Anwesenheit der Regisseurin Marta Prus und ihrer Protagonistin, der russischen Olympiasiegerin Margarita Mamun.

Marta Prus begleitete die Rhythmische Sportgymnastin ein Jahr lang bei den Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Rio 2016: ein Jahr der ständigen Demütigungen durch ihre Trainerin, ein Jahr der persönlichen Schicksalsschläge – und der eisernen Selbstbehauptung. “Es gelingt Marta Prus, der Hochleistungssportlerin Margarita Mamun ganz nahe zu kommen”, sagte Daniel Sponsel in seiner Eröffnungsrede“Und trotzdem wahrt diese ihr eigentliches Geheimnis – was treibt einen Menschen an, in jeder Hinsicht so sehr an seine Grenzen zu gehen?” Im Anschluss an den Film sprachen Marta Prus und Margarita Mamun auf bewegende Weise über die Zeit, in der der Film entstand.

Insgesamt werden in den kommenden elf Tagen 154 Filme aus 50 Ländern zu sehen sein, über zwei Drittel davon in Welt- oder Deutschland-Premieren. Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzt das Festival mit der Fokusreihe DOK.female: Hier laufen sieben Filme von und über Frauen, die Geschichten aus unterschiedlichen weiblichen Blickwinkeln erzählen. “Wer die Bilder hat, hat die Macht und umgekehrt. Darum müssen mehr Filme von und über Frauen den Weg auf die Leinwand und die Bild­schirme finden”, sagte Sponsel. “In diesem Sinne können auch wir als Festival einen Beitrag leisten. Mit 41 Prozent Filmemacherinnen ist der Anteil auf dem 33. DOK.fest München so hoch wie noch nie – und höher als bei jedem anderen Festival dieser Größe in unserem Land.”

Oberbürgermeister Dieter Reiter würdigte bei der Eröffnung die positive Entwicklung des Festivals und zeigte sich sehr erfreut über die Reihe GANZ GROSSES KINO!, bei der in den kommenden Tagen acht Filme im Deutschen Theater Premiere feiern (3. bis 6. Mai). „Große Klasse ist dabei nicht nur der jeweilige Film als solcher, sondern auch der feierliche Rahmen von Deutschlands größtem Gastspieltheater“, sagte Reiter. „Auch das zeigt die steigende Beliebtheit des Dokumentarfilms beim Publikum, und natürlich auch die große Wertschätzung, die die Stadt München dem DOK.fest entgegenbringt – als engagierte Förderin und Partnerin des Festivals von Anfang an.“

„Das DOK.fest unter der Leitung von Daniel Sponsel ist eine besondere Erfolgsgeschichte“, sagte Dr. Carolin Kerschbaumer, Ministerialdirigentin und Leiterin der neuen Abteilung Digitales und Medien der Bayerischen Staatskanzlei. „Die Zahl der Besucher hat sich in nur wenigen Jahren von etwa 10.000 auf über 40.000 gesteigert. Wir drücken die Daumen, dass die Begeisterung des Publikums auch dieses Jahr nochmals steigt. Ich versichere Ihnen, die Staatsregierung wird sich weiter für die Fortentwicklung des DOK.fests einsetzen.“ 

Das Programm auf dem dok.fest in München >>

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