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Der Ammersee – Fünfseenland

Bei Herrsching am Ammersee

Bei Eching am Ammersee

Vollmond über dem Ammersee bei Eching

Ammersee bei Kloster Andechs

am Ammersee hinter Kloster Andechs auf dem Weg zum Pilsensee – Kirche und Maibaum im Herbst

Surfer und Kiter bei Herrsching am Ammersee

Der Ammersee in Oberbayern bei München. Eine urtümliche bayerische Urlaubs- und Freizeitregion. Der drittgrößte See Bayerns lädt ein: Für Ihren Aufenthalt – beruflich wie für Ihren Urlaub – finden Sie Ihre Wunschadresse:

Wissenswertes und Interessantes zum Ammersee im Fünfseenland

 

Im Frühjahr und Sommer lädt die urtümlich bayerische Landschaft zu vielen Aktivitäten ein. Egal, ob Sie mit dem Mountain-Bike unterwegs sind, gemütliche Radwege am Ufer suchen oder einfach nur relaxen möchten. Die vielfältige Landschaft bietet für jeden Geschmack das Richtige.

Tauchgenehmigungen: Landradsamt Landsberg am Lech, Tel. 08191-129-0.

Selten hat eine Gegend soviel Vielfalt zu bieten, wie der Ammersee. Während Herrsching mit der längsten Strandpromenade Deutschlands aufwartet, überzeugt die gegenüberliegende Seite mit historischem und künstlerischem Ambiente. Jede der Gemeinden ist einen Ausflug wert. Überzeugen Sie sich selbst von der Vielfalt dieser Region in Bayern. Auf keinen Fall zu verpassen: Die historische Stadt Landsberg am Lech.

Der Ammersee ist eine sehr wertvolle Region. Im Deltabereich der Ammer befindet sich das Brutgebiet Nr. 1 in Deutschland. Mehr als 200 Vogelarten sind hier heimisch und nutzen diese Zone als Zwischenstopp für Ihre Durchreise. Deshalb bitten wir Sie, dieses wertvolle Kleinod zu erhalten, indem Sie auf Naturschutzbestimmungen achten.

Weiterführende Adressen und Informationen für Freizeit und Urlaub am Ammersee >>

Das liegt uns am Herzen

Da der Naturschutz am Ammersee sehr hoch geschrieben wird, ist es an allen Stellen verboten, mit Ihrem Hund ins Wasser zu gehen. Badegäste sollten sich nur an den ausgewiesenen Badeplätzen bewegen. Bitte achten Sie auf die Hinweisschilder in den Erholungsgebieten. Schwimmen Sie bitte nicht in die Sperrzonen, es könnten wichtige Brutstätten sein. Details hierzu: Landratsamt Landsberg T: 0 81 91-129-0

 

Die Seenschifffahrt am Ammersee:

Stegen, Schondorf, Utting, Holzhausen, Riederau, Dießen, Herrsching, Breitbrunn.
Die Schiffe verkehren von Ostern bis ca. Mitte Oktober.

Verkehrsanbindung:

Der Ammersee ist von München aus mit dem Auto über die A96 München-Lindau erreichbar.
Direktverbindungen mit der S-Bahn ist  nach Herrsching,  möglich.
Auf der Uferseite Utting, Dießen, Schondorf können Sie mit der BRB-Bahn die interessante Strecke genießen.
In der Saison der Seenschifffahrt ab Ostern bis Mitte Oktober verkehren Schiffe zwischen den beiden Seeseiten. Ideal, wenn sie den See zu Fuß oder per Fahrrad erkunden möchten.

 

Gemeinden und Orte am Ammersee

Gemeinde Breitbrunn am Ammersee bietet viele Möglichkeiten für Surfer

Gemeinde Breitbrunn

Die Gemeinde Breitbrunn gehört zu Herrsching am Ammersee  und liegt im Landkreis Starnberg. Ein beschaulicher Ort, der leider unter dem Wochenendverkehr der Ausflügler leidet. Schön ist der Badestrand, die Wandermöglichkeiten und die Anbindung zum Wörthsee. Von Herrsching aus gibt es eine Busverbindung nach Breitbrunn. Liebhaber schöner Natur können die Region im Hinterland bis zum Wörthsee erkunden.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Johann Baptist
  • Dampferanlegestelle

 

Das Marienmünster in Diessen am Ammersee

Marienmünster Diessen im Winter

Markt Dießen am Ammersee

Markt Diessen liegt mitten im Voralpenland am Südwestende des Ammersees. Die Ortschaften Riederau, Dettenhofen, Dettenschwang und Obermühlhausen gehören mit zur Gemeinde Diessen. Dießen hat ca. 10.000 Einwohner und zählt somit zu der größten Gemeinde am Ammerseewestufer.

Diessen a. A., anerkannter Luftkurort bietet eine Vielfalt von Freizeit- und Kulturangeboten. Ein Rundgang im Ort versetzt den Betrachter in längst vergangene Zeiten. Romantische Gassen und alte Fachwerkhäuser laden zum Staunen und Betrachten ein. Spuren der Entstehungsgeschichte können an vielen Ecken noch entdeckt werden. Kein Wunder, denn bereits die Alemannen und Bajuwaren siedelten nach der Römerzeit im 9. Jahrhundert um einen karolingischen Gutshof, der an der Stelle des späteren Augustiner-Chorherren-Stiftes stand. Der Gutshof war in der Nähe des Tiefenbaches. Erster Name des Ortes war Diezen. Diese Grafen waren im 12. Jahrhundert die Mächtigsten in Bayern. Erstmals als Stadt wurde Diessen im Jahre 1231 erwähnt. 1248 starben die Grafen von Dießen und Andechs aus. Der gesamte Besitz ging an die Wittelsbacher über. 1326 wurde Dießen zum Markt erhoben.

Das Kloster in Dießen wurde in den Jahren 1713 bis 1803 Zentrum von Wissenschaft und Kunst. In den Jahren 1732-1739 wurde das Marienmünster, eine der schönsten Barockkirchen Bayerns erbaut. Bauher war Johann Michael Fischer, einer der größten Barockmeister Altbayerns. Die Stuckaturen stammen von Franz Xaver und Johann Michael Feichtmayr, Johann Georg Üblhör. Die Deckengemälde wurden durch Johann Georg Baumüller erstellt. Der Hochaltar des Marienmünsters zählt zu den größten Deutschlands und ist von Francois Cuvillies. Sehenswert sind auf alle Fälle auch die Altargemälde des Italieners Tiepolo und Pittonie. Weiteres Highlight: Die Petrusstatue von Erasmus Grasser.

Der malerische am See gelegene Ort ist heute noch eine Hochburg für Künstler. Maler wie Spitzweg, Koester, Leibl, Schilcher, Vorhölzer, Dekkert und Fritz Winter, Carl Orff und der Komponist Richard Trunk lebten in Dießen a.A..

Nach einem Rundgang im Ort empfehlen wir noch einen Ausflug in die Umgebung. Bewaldete Moränenhügel, einsame Moorflächen und unvergessliche Ausblicke bezaubern die Sinne. Nicht umsonst heißt es, dass Dießen inmitten einer der schönsten Gegenden des bayerischen Voralpenlandes liegt. Viel Spaß bei Ihrem Ausflug und Ihren tollen Entdeckungen,

Etwas schade finden wir, dass leider der ortsnamensgebende Wasserfall im Zentrum Dießens stillgelegt wurde. Er weichte einem großen Parkplatz.

Sehenswürdigkeiten

Dettenschwang als Ortsteil von Dießen verfügt über drei historische Steinkreuze am Weg. Für alle, die auf der Suche nach historischen Zeugnissen in der Region sind.

Die Legende:

Auf einem alten Dießener Marktsiegel steht: „Sigilium Civium et Communitatis ad Damasiam (Siegel der Bürger und Gemeinde Damasia). Ursprünglich sollte der Name des Ortes Damasia gewesen sein. Damasia reichte von Weilheim bis Wartaweil. Irgendwann versank es. Mit der von Strabo genannten Stadt hat man auch Auerberg, Augsburg, Landsberg und Epfach gleichsetzen wollen. Damasia, die Burg der Lechanwohner wurde von den Stiefsöhnen des Kaisers Augustus, Drusus und Tiberius zerstört.

Der Name Dießen bezieht sich auf tosende Wasserfälle, ahd. wazardiozo, mhd. dieze Wirbel, Getöse. Dießen bedeutet also Ort am Wasserfall.

Quelle: Die schwarzen Führer München-Oberbayern, Eulen Verlag, ISBN3-89102-424-x

 

Eching am Ammersee

34 km westlich von München erstreckt sich das nördliche Ufer und Ende des Ammersees. In geringer Entfernung bietet sich dem Blick nach Süden der See zur Rechten. Die Gemeinde Eching am Ammersee.
Von Eching zum Ammersee ins Erholungsgebiet sind es nur ein paar Gehminuten. Eine gute Dorfgemeinschaft und ein reges Vereinsleben sind ein Grund, daß in Eching am Ammersee viele Feste gefeiert werden.
In dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ gewann Eching 1991 den 2.Preis des Freistaates Bayern.

Wer mit dem Schiff kommen möchte, der kann im Heimathafen der Seenschifffahrt anlegen:  Stegen am Ammersee.

Sehenswürdigkeiten:

Kapelle St. Sebastian, Naturschutzgebiet oberes Moos, Amperauen,

Gemeinde Frieding

Frieding liegt auf einem Endmoränenhügel und ist ein Teil der Gemeinde Andechs, wozu noch die Orte Machtlfing, Erling und Andechs zählen.

Frutinnen war der frühe Name des Ortes Frieding zwischen Ammersee und Starnberger See im Schatten der mächtigen Burg des Grafen von Andechs, als es nach unserem derzeitigem Wissensstand etwa 1123 nach Christi in einer Urkunde damals schriftlich erwähnt wurde.

In diesem heute sehr idyllischem Ort mit typisch bayerischen Charakter hatten damals die Bediensteten des Grafen zu Andechs gelebt, gewohnt und die Besitztümer bewirtschaftet. Der Ort selbst ist schon mehrere tausend Jahre älter.

Zwischen Widdersberg und Frieding gibt es eine Buckelwiese welche nichts anderes als 21 Hügelgräber sind. Diese wurden 400 bis 800 vor Christi angelegt. Typisch für die Hallstattzeit. Um die Jahrhundertwende dokumentierte man über 107 Gräber auf den Friedinger Fluren.

Zur Römerzeit war Frieding ein sehr bedeutender Ort auf dem Weg nach Kempten. In der Nähe der Hannawiesen hatten die Römer eine Ortschaft namens Blattenstein gegründet. Den Überlieferungen zufolge wurden dort bereits Ziegelsteine gebrannt. Ihre Toten haben die Römer in den schon vorhandenen Hügelgräbern bestattet. Was durch Funde römischer als auch bronzezeitlicher Scherben aus den gleichen Grabstätten bestätigt wurde.

Friedings Geschichte beginnt mit dem Kloster Andechs bzw. mit dem hl. Graf Rasso, der seine Burg in Dießen etwa um 1100 verließ und auf dem Berg gegenüberliegend seine neue Burg errichtete. Von da an nannten Sie sich Grafen von Andechs. Die geschickte Heirats- und Expansionspolitik der Grafen bewirkte, dass die Besitztümer rasch anwuchsen.

So könnte man hier unendlich über den Ort schreiben. Wir sagen danke an Herrn Stückl für die umfangreiche Information über den Ort. Wenn Sie mehr darüber in Erfahrung bringen möchten, dann wenden Sie sich an uns oder direkt an die Gemeindeverwaltung und verlangen Sie die Festschrift.

Heute ist Frieding ein wunderschöner idyllischer Ort unterhalb des heiligen Berges Andechs. Er eignet sich als idealer Standort für Spaziergänge, Radausflüge und ist aufgrund der Nähe zu München auch für Firmenveranstaltungen geeignet.

Strandpromenade in Herrsching am Ammersee im Abendrot nach dem Sonnenuntergang

Herrsching am Ammersee

Herrsching a. Ammersee, früher ein reines Fischerdorf, verfügt über die längste Seepromenade Deutschlands. Am Seeufer zeigt sich an manchen Stellen noch der alte Flair. Bootshäuser und Fischereien prägen das Bild. Durch die verkehrsgünstige Anbindung und den S-Bahnanschluss nach München ein idealer Ausflugsort für das Wochenende, für Urlauber und Tagesausflügler. Zahlreiche Geschäfte, Cafe’s und Restaurants laden ein. Sportmöglichkeiten und Badeplätze sind vorhanden.

Wir zitieren aus „Auf Trüffeljagd im Fünfseenland“:

Die älteste Kirche Bayerns steht in Herrsching, zumindest die ältest Bekannte. Ihre Fundamente sind durch Zufall gefunden worden, als man den Friedhof erweitern wollte und auf Gräber stieß, tuffsteingesäumt….Goldfäden fand man um die Knochen, Gürtelschnallen, das kurze und das lange Schwert, einen Schidlbuckel unter den Beinen.(..) Das Design ist von daher exotisch, auf den ersten Blick scheint einem aus jeder einzelnen dieser Schnallen eine Maske entgegenzugrinsen. (..) Die Ornamentik der einzelnen Schnallen in Tierköpfen, welche die ganze Garnitur zusammenhält. Nördlich der Alpen hat sich bisher nichts Vergleichbares gefunden, eindeutig handelt es sich um Importware höchster Qualität, kurzfristig zu haben 630 bis 800. (..)

Freizeitmöglichkeiten:

  • Dampferanlegestelle
  • 8 km langer Seeuferweg
  • Kurparkschlößchen
  • Kurpark am See
  • Kirche St. Martin
  • Kirche St. Nikolaus

Holzhausen am Ammersee

Holzhausen war lange Zeit der Treffpunkt von Künstler und Literaten. Insbesondere durch den Künstlerkreis Scholle.  Holzhausen selbst entstand aus einem Bauernhof. Da alle Häuser damals aus Holz gebaut waren, erhielt der Ort den Namen.

Sehenswürdigkeiten

Künstlerhaus Gasteiger, St. Ulrichskirche,

In Holzhausen leben und lebten folgende Künstler:
Eduard Thöny, Franz von Defregger, Gasteiger, Fritz Erler, Graphiker und Illustrator Paul Neu, Kammersänger Hans Wuzel, Bildhauer York Koertin-Fischer, Architekt Hans Holzbauer

Gemeinde Pähl

Die Gemeinde Pähl liegt auf dem Weg nach Weilheim – optimal zwischen Ammersee und Starnberger See. Besonders markant: Der weite Bergblick auf die Alpen und die Nähe des Naturschutzgebietes Ammersee. Ein Ort, an dem auch Brauchtum und bayerische Tradition hoch geschrieben wird. Besonders beliebt sind hier Kutschvereine und Pferde.

Als Wandertipp: Pähler Schlucht. Es geht entlang schöner alter Baumalleen in ein Wunderparadies im Fünf-Seen-Land. Danach gibt es im Ort leckeren Kaffee und Kuchen in den bayerischen Gaststätten. Peter Maffay kaufte 2009 die Alte Post zu Pähl.Derzeit leider wieder geschlossen.

Gemeinde Raisting

Die Gemeinde Raisting im Regierungsbezirk Oberbayern gehörte in der Vergangenheit zum Kloster Dießen. 1777 wurde es bayerisch – durch die Kurpfalzbayern. Raisting war bis 1803 eine geschlossene Hofmark und war Sitz des Klosters. Durch den Tod Maximilians III. erlosch die ludowizische Linie der Wittelsbacher. Die bereits 1329 im Hausvertrag von Pavia festgeschriebene Erbfolge trat in Kraft. Er ging an die „rudolfinische“ (pfälzische) Linie.

Heute ist Raisting ein ruhiger, urbayerischer Ort, mit regionstypischen Straßenzügen und einem wunderbaren Bergblick.

Sehenswert ist das Parabolgelände nahe des Ortes. Hier kann man wunderbar spazieren gehen und bei Föhn erlebt man ein einzigartiges Panorama, bei dem sich Technik mit Naturschönheit trifft. Und wenn Sie Glück haben, dann treffen Sie hier auch auf die inzwischen einheimisch gewordenen Störche. Eine Geschichte erzählt, dass vor ein paar Jahren ein verletzter Storch durch einen Einheimischen über den Winter gesund gepflegt wurde. Als Dankbarkeit blieb er, auch im folgenden Winter und legte seine Zugvogelmentalität ab. Ob diese Geschichte der Wahrheit entspricht, haben wir nicht geprüft. Jedoch trafen wir bei unseren Erkundungen auf einen ganzen Schwarm von Störchen, die sich hier im Sommer niederlassen.

Gemeinde Riederau am Ammersee

Riederau bestand früher lediglich aus 4 Bauernhöfen. Heute ist es ein ansehnliches Örtchen und beliebtes Urlalubsziel für Naturliebhaber. Riederau liegt zwischen Seeufer und Hochwald.

Manfred Curry lebte lange in Riederau. Er war leidenschaftlicher Segler. Er schrieb Fachbücher über das Segeln, nahm an sehr vielen Regatten teil. Seine Bücher galten sehr lange als Standardwerke. In seinem Hause, dass seine Frau später als Gästehaus vermietete, wohnte u.a. die Ex-Kaiserin Zita von Österreich. Die Villa ist heute das Fortbildungszentrum der Bayerischen Vereinsbank.

Die Regiobahn aus Augsburg hält an diesem Ort. Umstieg ist für München-Reisende in Geltendorf möglich.

Freizeitmöglichkeiten

Dampferanlegestelle
Badeplatz

Die Steinmännchen im ammersee bei Schondorf im fünfseenland

stone figures placed in the water of lake ammersee bavaria, germany at the village Schondorf.

Schondorf am Ammersee

Schondorf ist ein anerkannter Luftkurort und liegt am Westufer des 17 km langen Ammersees.Die Gemeinde Schondorf gehört zum Landkreis Landsberg/Lech.  Sie  entstand 1970 durch den Zusammenschluß der Ortsteile Ober- und Unterschondorf.

Zahlreiche Künstler schätzen den Ort als ihr Domizil. Der Flair lässt sich in vielen Ecken des Ortes erkennen. Die Strandpromenade bietet einen wunderbaren Blick auf das Kloster Andechs. Kinder haben Ihren Spaß auf dem Spielplatz nahe dem Minigolfplatz. Das am Seeufer „geankerte“ Boot läßt Käpt’n und Pirat gleichermaßen auf die Kosten kommen. Zahlreiche Gastgeber und Restaurants lassen den Ausflug zu einem Erlebnis werden.

Historisches:

Bis zu Beginn des vorigen Jahrhunderts bestand Oberschondorf aus kleinen, strohgedeckten Söldnerhäuschen. Große Bauernhöfe gab es in Unterschondorf nie. Die Bewohner lebten vom Fischfang. Falls der See nicht genügend hergab, zogen sie als Kraxenträger durch die Lande, mit selbstgemachten Wacholdermus und Rosenkränzen. Eine Gedenktafel im Ort erinnert an den berühmten Maler Wilhelm Leibl. Wilhelm Leibl gründete in den Jahren 1875 bis 1877 den Künstlerkreis Ammersee West. Dieser Kreis erreichte, dass Schondorf und Dießen mit Worpswede gleichgesetzt wurden. Durch Leibl kamen weitere Maler an den Ammersee. Leider verliebte er sich unglücklich in die Seewirtstochter Resl und verließ Unterschondorf. Er kehrte nicht mehr zurück.

Sehenswürdigkeiten: Seekapelle, spätgotische Kirch,

Freizeitmöglichkeiten:

Dampferanlegestelle
Strandbad Schondorf
Kinderspielplatz
Minigolf
Kegelbahnen

Aktuelles aus Schondorf am Ammersee bietet fast täglich der Blog von Herrn Plonner mit tollen Fotos und Hintergrundberichten

Utting am Ammersee

Als fünftgrößte Gemeinde ist Utting heute einer der bedeutendsten Orte im Landkreis Landsberg. Durch den Ort fließt der Mühlbach – ein Grund für die damalige Ansiedlung in dieser Region. Der Fahrmannsbach im Norden wird 1602 als Grenze zwischen den Hofmarken Utting und Greifenberg bezeichnet. Die höchste Erhebung bildet der westlich des Reichhofes auf einem Höhenzug gelegene Punkt 650,8 des Meßtischblattes.

Die ältesten Spuren menschlicher Siedlungstätigkeit gehen in das letzte Jahrhundert v. Chr. zurück. 1,5 km westlich des Dorfes liegt eine spätkeltische Viereckschanze (Flurname: „In der Schanz“) mit einem trapezförmigen Grundriß von 100 auf 150 m Seitenlänge und einer Toröffnung auf der Westseite. Mit dieser Ausdehnung übertrifft sie die Durchschnittsgröße solcher Anlagen in Bayern, die nach den Ausgrabungsergebnissen kultischen Zwecken gedient haben müssen. Der Zug der Römerstraße Augsburg-Brenner ist in der Uttinger Flur an mehreren Stellen gut zu verfolgen.

Utting ist neben Eching und Herrsching der einzige Ort am Ammersee und erweist sich damit als eine germanische Wiedergründung der Landnahmezeit, deren Name von „Uto“ abgeleitet wird; von den 5 Orten gleichen Namens in Bayern bei weitem der größte und bedeutendste. Zahlreiche Reihengräberfunde aus dem 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. bestätigen das hohe Alter der Ansiedlung. Schon um 1880 stieß man in den Pfarräckern auf geostete Skelette mit Beigaben und Jahrzehnte später am „Adlbuchberg“ auf ein männliches Skelett mit einer Spatha (Langschwert). Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts. Im Traditionskodex von Dießen wird 1122 Meingoz von Utting als Zeuge genannt. Um diese Zeit hatte die Siedlung einen eigenen Ortsadel, dessen kleiner Burgstall auf einem künstlich geböschten Hügel zwischen der Kiesgrube und dem Mühlbach noch zu erkennen ist. Später erschienen die Herren von Witolzhoven (Wilzhofen), welfische Ministerialen, als Herren des Dorfes. Im Jahr 1330 übergibt Ulrich der Witelshover das Patronatsrecht bei der Pfarrkirche an das Kloster Dießen, 1347 folgt die Übergabe des Zehent und Kirchensatzes „mit allen rechten und nuzen“.

Stadt Weilheim

Weilheim in Oberbayern liegt zwar nicht direkt am Ammersee, doch sollte diese einducksvolle Stadt in der Nähe des Fünfseenlandes nicht unerwähnt bleiben.

Weilheim befindet sich von der Landeshauptstadt München ca 50 km entfernt, nach Garmisch-Partenkirchen sind es  45 km und zu den Erholungsgebieten Ammersee, Starnberger See und Staffelsee je 20 km. von München aus ist Weilheim mit einer direkten Zugverbindung einfach zu erreichen.  Hohen Wert legt die Stadt auf den Freizeitwert. So bietet das Leben hier viele Möglichkeiten, sich in Sportvereinen und Vereinen zu engagieren. Als Stadt der Feste mit Kulturangeboten  und vielen oft noch typisch bayerischen Gaststätten. Highlights sind die französische Woche, Faschingsveranstaltungen und das Volksfest.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen das Buch unserer Kollegin Frau Brigitte Schulze, die neben Reiseführern zur Ukraine sich auch in der Region für Ihren Heimatort Weilheim stark macht:

Zu erhalten über den Buchhandel oder bei folgender Adresse:
www.brigitteschulze.de

 

 



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